Die Oilers gewannen das sechste Spiel bei den Los Angeles Kings mit 4:2 und schafften in der Best-of-seven-Serie den Ausgleich. Draisaitl (26) wirkte dabei nicht komplett gesund.
Ausschlaggebend war das starke Finish der Kanadier. Fünf Minuten vor dem Ende gingen die Oilers nach Vorlage von Draisaitl durch Tyson Barrie mit 3:2 in Führung, Evander Kane sorgte 60 Sekunden vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Zum Showdown um den Einzug in die nächste Runde kommt es nun in der Nacht zu Samstag, die Oilers haben Heimrecht.
Coach Jay Woodcroft hat keinen Zweifel daran, dass Draisaitl dann wieder fit ist: "Er ist ein Krieger, ich mache mir keine Sorgen um ihn." Selbst verletzt, die Oilers teilten explizit nicht mit, worum es sich handelt, hatte Draisaitl großen Anteil am Sieg. "Er war großartig, er hat gekämpft", lobte Woodcroft. Solche Pässe wie zum 3:2 beherrsche Draisaitl "im Schlaf", er sei "ein talentierter Junge, einer der besten Passgeber, die es gibt", sagte der Kanadier.
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Draisaitl kam bislang erst ein einziges Mal mit seinem Klub über die erste Play-off-Runde hinaus. Großes Ziel des gebürtigen Kölners, der in seiner achten NHL-Hauptrunde wieder persönliche Bestmarken (55 Tore und 55 Assists) aufgestellt hatte, ist der Titel.
Ebenfalls den 3:3-Ausgleich schafften die Boston Bruins (5:2 gegen die Carolina Hurricanes) und die Tampa Bay Lightning (4:3 nach Verlängerung gegen die Toronto Maple Leafs). Die St. Louis Blues erreichten derweil durch ein 5:1 gegen Minnesota Wild die nächste Runde, sie gewannen die Serie mit 4:2.
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