SID

München im Finale: Meister entscheidet längste DEL-Serie für sich

München im Finale: Meister entscheidet längste DEL-Serie für sich
Von SID

16/04/2019 um 22:04Aktualisiert 16/04/2019 um 22:13

Titelverteidiger Red Bull München hat im entscheidenden siebten Play-off-Halbfinale Nervenstärke bewiesen und zum vierten Mal in Folge das Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Gegen die Augsburger Panther gewann das Team um Rekordtorjäger Michael Wolf mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und entschied die Serie mit 4:3 für sich.Mit insgesamt 504 Minuten und 46 Sekunden Spielzeit sorgten die...

Gegen die Augsburger Panther gewann das Team um Rekordtorjäger Michael Wolf mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und entschied die Serie mit 4:3 für sich.

Mit insgesamt 504 Minuten und 46 Sekunden Spielzeit sorgten die beiden Teams für das bislang längste Play-off-Duell der DEL. Die bisherige Bestmarke von 480:32 Minuten der Frankfurt Lions und der Iserlohn Roosters stammte aus dem Viertelfinale 2008. Die Tore für die Münchner schossen Mads Christensen (16.) und der Olympiazweite Patrick Hager (26.).

"Die ganze Serie war Wahnsinn. Die Spiele waren hart umkämpft, Augsburg hat es uns echt schwer gemacht. Ich glaube, wir hatten heute den größeren Willen", sagte Münchens Nationaltorhüter Danny aus den Birken bei Sport1. Augsburgs Verteidiger Braden Lamb trauerte derweil der verpassten Chance hinterher: "Das tut richtig weh. Wir haben super Play-offs gespielt."

Schon seit einer Woche für das Finale qualifiziert ist der Hauptrundensieger Adler Mannheim. Die Endspielserie beginnt am Donnerstag (19.30 Uhr/Sport1 und Magenta Sport) in Mannheim. Die Adler hatten nur vier Spiele benötigt, um die Kölner Haie auszuschalten.

In München entwickelte sich zu Beginn ein spannender Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl aus den Birken als auch Gäste-Goalie Olivier Roy waren zur Stelle. In der 16. Minute setzte Christensen dann den Puck an Roy vorbei zum 1:0 ins rechte Eck.

Augsburg kämpfte und kam auch immer wieder zu Möglichkeiten, doch der Ausgleich fiel auch im zweiten Drittel nicht. Stattdessen spielte Münchens Hager nach einem Konter einen Querpass, den Drew LeBlanc unglücklich ins eigene Netz abfälschte.

Auch im Schlussabschnitt stemmten sich die Panther gegen die drohende Niederlage, konnten das Halbfinal-Aus aber nicht mehr abwenden. In dieser Serie gewann somit immer das Team, das das erste Tor erzielte.

0
0