"Da trifft die Schulter den Kopf, das geht nicht, das muss unterbunden werden", sagte der Chef des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) einen Tag nach der 2:3-Niederlage gegen Kasachstan, bei der Reichel verletzt ausgeschieden war: "Das ist einfach ein No-Go."
Der 19-Jährige war schon in der Anfangsphase des Spiels von Iwan Stepanenko am Kopf getroffen worden, der Pfiff der Referees war aber ausgeblieben. "Es sind vier Schiedsrichter auf dem Eis", sagte Reindl, äußerte aber auch Verständnis für die Unparteiischen: "Das Tempo ist sehr hoch."
Ob Reichel in den nächsten Spielen ausfällt, ist noch offen. "Lukas geht es so weit gut", berichtete Sportdirektor Christian Künast, "wir beobachten ihn, er ist nicht auffällig." Ihre nächste Partie bestreitet die DEB-Auswahl erst am Samstag (19.15 Uhr/Sport1) gegen Titelverteidiger Finnland.
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Bereits im zweiten Turnierspiel gegen Norwegen (5:1) waren Markus Eisenschmid und Maximilian Kastner Opfer von Checks gegen den Kopf gewesen, nur einmal gab es eine Strafzeit. "Es hilft uns nichts, dass ein Spieler im Nachhinein gesperrt wird", hatte Bundestrainer Toni Söderholm nach der Niederlage gegen Kasachstan geklagt.
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