Obwohl der letztjährige MVP Draisaitl und sein Sturmpartner Kahun je einen Treffer vorbereiteten, unterlagen die Edmonton Oilers in eigener Halle den Vancouver Canucks mit 3:5. Nationaltorhüter Philipp Grubauer kassierte mit Colorado Avalanche ein 1:4 gegen die St. Louis Blues.

Draisaitl träumt in der nordamerikanischen Profiliga vom Gewinn des Stanley Cup, nachdem in der Vorsaison bereits frühzeitig Schluss war. "Natürlich ist es unser Ziel, am Ende ganz oben zu stehen", sagte Draisaitl im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Deutschlands Sportler des Jahres erhält dabei Unterstützung von seinem Kumpel Kahun, der von den Buffalo Sabres verpflichtet wurde.

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Draisaitl, der die Vorsaison als Topscorer der Liga beendet hatte und mit der Trophäe für den wertvollsten Spieler ausgezeichnet worden war, bereitete gegen Vancouver das zwischenzeitliche 1:1 durch Kyler Yamamoto vor. Kahun assistierte beim 3:4 von Adam Larsson im Schlussdrittel.

Aufgrund der coronabedingten Verspätung beim Saisonstart gibt es einige Modus-Änderungen: Die NHL-Hauptrunde wurde von 82 auf 56 Spiele pro Team verkürzt, die Divisionen neu eingeteilt. Es werden in der Hauptrunde ausschließlich Duelle in den Divisionen ausgetragen, um die Ansteckungsgefahr durch lange Reisen zu reduzieren.

Alle sieben kanadischen Teams spielen deswegen in der North Division, wo der Konkurrenzkampf aufgrund der hohen Leistungsdichte enorm ist. Nur die vier besten Teams der vier Divisionen lösen ein Ticket fürs Play-off-Achtelfinale. "Es wird ein Sprint über die Ziellinie", sagte Draisaitl, "und wenn man nicht von Anfang an vorne mitrennt, dann wird es schon schwer."

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