Der angeschlagene deutsche Eishockey-Superstar gewann mit den Edmonton Oilers das entscheidende siebte Spiel im NHL-Achtelfinale gegen die Los Angeles Kings mit 2:0. Im Viertelfinale bekommen es die Oilers mit dem kanadischen Rivalen Calgary Flames oder den Dallas Stars zu tun, in dieser Serie steht es 3:3.
"Die erste Serie ist schwierig, jede Serie ist es", sagte Draisaitl, "aber es fühlt sich im Moment gut an, dieses Hindernis überwunden zu haben. Wir haben vor, noch eine Weile weiterzuspielen."
Draisaitls Einsatz stand wegen einer Syndesmoseverletzung am rechten Knöchel ("high ankle sprain") auf der Kippe, das Morgentraining am Samstag ließ er aus, konnte aber dennoch auflaufen. Nach dem Erfolg umarmte der Stürmer den früheren Bundestrainer Marco Sturm herzlich, der als Assistenzcoach mit den Kings scheiterte.
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"LA ist ein wirklich gutes Team, aber wir sind bei unserem Plan geblieben, haben gerackert und waren schließlich erfolgreich", sagte Draisaitl, der mit seinem neunten Scorerpunkt in den laufenden Play-offs den Führungstreffer durch Cody Ceci im zweiten Drittel vorbereitete. Sein kongenialer Teamkollege Connor McDavid markierte den Endstand, der Kanadier bringt es bereits auf 14 Scorerpunkte in der Meisterrunde.
Draisaitl überstand erst zum zweiten Mal mit seinem Klub die erste Play-off-Runde. Großes Ziel des gebürtigen Kölners, der in seiner achten NHL-Hauptrunde wieder persönliche Bestmarken (55 Tore und 55 Assists) aufgestellt hatte, ist der Titel.
Den Einzug ins Viertelfinale machte auch Titelverteidiger Tampa Bay Lightning durch das 2:1 in Spiel sieben bei den Toronto Maple Leafs klar, die Carolina Hurricanes sind durch den 3:2-Erfolg über die Boston Bruins ebenfalls eine Runde weiter.
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