Im entscheidenden Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Philadelphia Flyers siegten die Islanders, bei denen Stürmer Tom Kühnhackl nicht zum Einsatz kam, mit 4:0. Der kaum getestete Greiss wehrte alle 16 Schüsse auf sein Tor ab.

"Das war ein großer Sieg", sagte Greiss, der den ersten Play-off-Shutout seiner Karriere feierte. Der Füssener blieb als erster Islanders-Goalie seit 1975 in einem siebten Spiel ohne Gegentor, lobte aber ausdrücklich seine Mitspieler: "Das war die beste Defensivleistung, die ich jemals von einem Team gesehen habe."

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Greiss ersetzte im Showdown Semjon Warlamow, der in 14 der bisherigen 15 Play-off-Spiele von Beginn an aufgeboten worden war. Mit dem Russen im Kasten hatten die Islanders zuvor in der Serie eine 3:1-Führung verspielt und zwei Matchbälle vergeben.

Im Entscheidungsspiel zeigte sich der viermalige Stanley-Cup-Sieger wesentlich kaltschnäuziger. Scott Mayfield (10.), Andy Greene (14.) und Brock Nelson (32.) sorgten schon vor dem Schlussdrittel für einen beruhigenden Vorsprung. Anthony Beauvillier (54.) traf ins leere Tor zum Endstand.

Im Halbfinale treffen die Islanders ab Montag (Ortszeit) auf die Tampa Bay Lightning, die die Boston Bruins in fünf Spielen ausgeschaltet hatten. Den Finalgegner um den Stanley Cup ermitteln die Dallas Stars und die Vegas Golden Knights.

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