"2015, als die Spiele vergeben worden sind, ist auch eine Wirtschaftsdelegation mit Angela Merkel nach China geflogen", sagte Müller weiter: "Wenn wir 1000 Züge nach China verkaufen, ist das okay. Aber wenn wir da Ski fahren, ist das nicht okay - deswegen finde ich die Debatte nicht zielführend." Die Olympischen Spiele seien für ihn als Sportler "das Nonplusultra, so sollten sie auch behandelt werden".
Auch einen diplomatischen Boykott findet der Silbermedaillengewinner von 2018 fragwürdig. "Wenn Annalena Baerbock sich dazu entscheidet, nicht anzureisen, muss man sich doch fragen: Reist sie nur jetzt nicht nach China, oder reist sie nie nach China?", sagte er. Außenministerin Baerbock hatte erklärt, nicht zu den Spielen reisen zu wollen, und es eine persönliche Entscheidung genannt. Dem diplomatischen Boykott der USA und Großbritannien hat sich die Bundesregierung aber nicht angeschlossen.
Müller sieht den Sport in dieser Diskussion "wieder mal missbraucht, politisiert, um ein mögliches Exempel zu statuieren für etwas, was vorher schiefgelaufen ist".
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So hätte ja auch Deutschland die Spiele ausrichten können, "leider wollten wir das nicht". Nachdem München bei der Wahl für die Winterspiele 2018 unterlegen gewesen war, scheiterte eine Bewerbung für 2022 an einem Bürgerentscheid.
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(SID)

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