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Olympia 2018: Amerikanerin schießt erstes Tor für Koreas Eishockey-Team

Amerikanerin schießt erstes Tor für Korea - Großvater "sehr aufgebracht"
Von SID

14/02/2018 um 11:58Aktualisiert 14/02/2018 um 12:08

Das erste Tor für das vereinte koreanische Team bei den Winterspielen in Pyeongchang schoss ausgerechnet eine Amerikanerin: Randi Griffin, in den USA geborene Tochter einer südkoreanischen Immigrantin. Die 29-Jährige, die mit ihren blondierten Haaren auch optisch aus der Mannschaft heraussticht, traf gegen Japan zum 1:2, am Ende setzte es dennoch mit 1:4 (0:2, 1:0, 0:2) die dritte Niederlage.

Wieder traten die Cheerleader von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un klatschend und singend auf, und wieder riefen sie gemeinsam mit den südkoreanischen Zuschauern:

    "Wir sind eins."

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    In Griffins Familie ruft der historische Auftritt des gemeinsamen Teams 70 Jahre nach der Teilung gemischte Gefühle hervor. Randis Mutter Liz berichtete US-Medien: "Als mein Vater die Cheerleader sah, war er sehr aufgebracht."

    Randis Großeltern erlebten im Koreakrieg 1950 die Invasion aus dem Norden. "Familienmitglieder meiner Mutter wurden von den Nordkoreanern verschleppt", sagte Liz Griffin. Ihre Tochter dagegen hat keine Vorbehalte gegen die Teamkolleginnen aus dem Norden. "Es ist wegen der Sprachbarriere ein bisschen schwieriger, sie kennenzulernen", sagte Randi Griffin, die kaum koreanisch spricht, "aber wir kommen gut miteinander klar."

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