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Olympia-Geschichte(n): Deutschland holt Olympiabronze im Eishockey

Olympia-Geschichte(n): Deutschland holt Olympiabronze im Eishockey
Von Eurosport

14/02/2018 um 01:23

Die Olympischen Winterspiele in PyeongChang laufen: Wir blicken während Olympia zurück auf vergangene Highlights der Winterspiele. Es war eine der größten Überraschungen bei Olympia in Innsbruck. Am 14. Februar 1976 gewann die Eishockey-Mannschaft der BRD unerwartet die Bronzemedaille. Es war die zweite und bislang letzte Olympiamedaille für eine deutsche Mannschaft im Eishockey.

Nach einem Erfolg im Ausscheidungsspiel gegen die Schweiz hatte sich Deutschland für die Endrunde qualifiziert, in der sechs Mannschaften im Ligamodus den Olympiasieger ermittelten. Gold sicherte sich die Auswahl der Sowjetunion, die alle fünf Spiele gewann. Silber ging an die Tschechoslowakei.

Um Bronze wurde es ganz eng. Sowohl die BRD als auch Finnland und die USA hatten nach Abschluss der Endrunde jeweils 4:6 Punkte auf dem Konto. Im direkten Dreiervergleich hatten alle drei Mannschaften jeweils ein Spiel gewonnen und eins verloren. Es musste das Torverhältnis herangezogen. Sowohl Finnland als auch Deutschland hatten eine Bilanz von +1, während die USA mit einem Torverhältnis von -2 aus dem Rennen war.

Und dann profitierte das BRD-Team von einer Regelung, die es im Eishockey heute nicht mehr gibt. Der Torquotient wurde herangezogen, und die deutsche Auswahl hatte mit einem Quotienten von 1,167 gegenüber 1,125 der Finnen knapp die Nase vorne. Erst knapp 15 Minuten nach Ende ihres letzten Matches hatte die Mannschaft die Gewissheit, dass es gereicht hatte.

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