"Das ist natürlich überragend", sagte NHL-Stürmer Tobias Rieder, der bei der Eishockey-WM mit seinen Landshuter Teamkollegen aus Kindertagen gemeinsam auf dem Eis steht: "Wir haben schon Eishockey zusammen gespielt, als wir klein waren."
Der 28-Jährige, zuletzt für die Buffalo Sabres im Einsatz, wird aller Voraussicht nach beim WM-Auftakt am Freitag (15.15 Uhr/Sport1) gegen Italien mit dem zweimaligen Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl und dem jetzigen Mannheimer Nico Krämmer eine Sturmformation bilden - gewissermaßen die "LA"-Reihe, weil alle aus dem Nachwuchs des EV Landshut stammen und dort auch ihre ersten Schritte im Profisport machten.
"Es ist bestimmt schon zehn Jahre her, dass wir zusammengespielt haben", sagte Krämmer (28), der über Hamburg und Köln nach Mannheim wechselte. Rieder, der 492 NHL-Spiele in Arizona, Los Angeles, Edmonton, Calgary und Buffalo auf dem Buckel hat, meinte gar, eine gemeinsame Reihe habe das Trio zuletzt gebildet, "da waren wir zehn oder elf Jahre alt".
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Auch Kühnhackl (29), der mit den Pittsburgh Penguins 2016 und 2017 den Stanley Cup gewann und nach einer schweren Schulterverletzung zuletzt in der AHL spielte, freut sich über die Landshuter Wiedervereinigung. Die Aufgabe ist klar: Als "Shutdown-Reihe" sollen die Drei vorwiegend gegen die beste Formation des Gegners spielen, "damit fühle ich mich sehr wohl".
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