"Wir wollen auf jeden Fall wieder spielen. Und wir werden die Saison nicht absagen. Das sind wir den Fans, Partnern, Spielern, dem Nachwuchs und der Nationalmannschaft schuldig", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke im Interview mit dem Spiegel.

Die DEL hatte jüngst ein durch die Corona-Pandemie ausgelöstes Finanzloch in Höhe von 60 Millionen Euro ausgemacht und von der Politik die feste Zusage finanzieller Hilfen bis zum 2. Oktober gefordert. Nur dann könne der 13. November als Saisonstart für die neue Saison gehalten werden, da die neue Regelung einer maximal 20-prozentigen Auslastung der Hallen die Klubs wirtschaftlich schwer belaste.

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"Wir haben zu jedem Zeitpunkt mehrere Szenarien", sagte Tripcke. Als Ultimatum wollte er die Forderung nicht verstanden wissen. "Es ist kein Ultimatum, sondern ein deutlicher Hinweis an die Politik, wie unsere Situation ist", betonte Tripcke: "Aus eigener Kraft können wir das aktuell einfach nicht stemmen. Wir können nicht jetzt losspielen, und Weihnachten sind wir dann insolvent. Das hilft niemandem."

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