Wie der Klub am Mittwoch bekannt gab, habe er ein "tragfähiges Konzept für einen verantwortungsvollen Start in den Ligabetrieb" erstellt. Die 27. DEL-Spielzeit soll am 18. Dezember beginnen, am Donnerstag werden Details zum Ablauf der Saison auf einer virtuellen Gesellschafterversammlung besprochen und anschließend bekannt gegeben.

Auch das Traditionsteam aus Köln hatte mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, daher herrsche nun "große Erleichterung und tiefe Dankbarkeit", sagte Haie-Geschäftsführer Philipp Walter: "Dem Schritt, in den Ligabetrieb starten zu können, liegt eine große Gemeinschaftsleistung zugrunde." Unter anderem hatte die Kölner Fußball-Ikone Lukas Podolski, bekennender Haie-Fan, zuletzt lautstark für Unterstützung für den Kölner Eishockey-Standort geworben.

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Bei den Kölnern schlagen Geisterspiele besonders ins Kontor. Fast 80 Prozent ihrer Einnahmen generieren sie an den Spieltagen. Mit 100.000 virtuellen Eintrittskarten, sogenannten "Immerwigger"-Tickets, soll zumindest ein Teil der Ausfälle kompensiert werden. Diese Marke wurde am Mittwoch erreicht, Podolski gewann damit seine Wette und will nun "Haie-Spieler werden".

"Es braucht weiterhin große Kraftanstrengung und Unterstützung von vielen Seiten. Denn diese Saison unter diesen schwierigen Bedingungen bleibt eine riesige Herausforderung", so Walter: "Der Gehaltsverzicht unserer Spieler ist in diesem Zusammenhang ebenfalls von elementarer Bedeutung."

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