"Noch habe ich mich nicht entschieden", sagte der Chef des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) der Tageszeitung Passauer Neue Presse: "Bis Ende Juni muss man sich entscheiden, für welche Position man sich bewirbt. Das werde ich mir genau überlegen." Reindl könnte im Herbst den Schweizer Rene Fasel beerben.
"Im IIHF-Council haben wir seit 2016 viel bewegt, die Tätigkeit ist erfüllend", sagte Reindl: "Insbesondere meine Fachkenntnisse im Bereich Sport und Koordination einzubringen, macht mir unheimlich viel Spaß. Das möchte ich auch in Zukunft tun, in welcher Position auch immer. Das ist mein erklärtes Ziel."
Aus dem Fall Belarus, das seine Rolle als Co-Gastgeber der Weltmeisterschaft wegen der Zustände im Land des umstrittenen Diktators Alexander Lukaschenko verloren hatte, müsse "der gesamte Sport lernen", so Reindl: "Es bleibt der Fakt der politisch festgestellten Menschenrechtsverletzungen. Ich bin im Sport gut bewandert. Aber von außen zu beurteilen, was ist Propaganda von der einen oder anderen Seite, was ist wahr oder unwahr, ist unheimlich schwer."
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Grundsätzlich müssten die "Voraussetzungen für Turnier-Bewerbungen andere werden", sagte Reindl: "Dass man wesentlich früher genauer hinsieht, nicht erst, wenn die Vergabe schon erfolgt ist. Die Trennung zwischen Sport und Politik wird es in dieser strikten Form nicht mehr geben."
Den Umgang mit derlei Problemen findet Reindl schwierig. "Wir sind ja nicht blind, wir sehen, was in Belarus und der Welt passiert, und das verurteilen wir", sagte der DEB-Boss: "Dennoch muss man es sauber und aus allen Blickwinkeln beleuchtet aufarbeiten."
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