Während Spitzenreiter Mannheim beim 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters in die Verlängerung musste, gelang den Münchenern beim 9:2 (4:1, 0:0, 5:1) gegen die Krefeld Pinguine der höchste DEL-Heimsieg ihrer Klubgeschichte.
Beim spektakulären Duell mit vollkommen überforderten Krefeldern, die ihre sechste Pleite in Folge kassierten, machten die Gastgeber nur im ersten und letzten Drittel richtig ernst - das reichte dennoch für eine Tore-Show. Das Team aus der bayrischen Landeshauptstadt steht mit nun 52 Zählern aber weiter deutlich hinter den Adlern.
2,3 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Verteidiger Joonas Lehtivuori mit einem Handgelenkschuss das Siegtor für die Mannheimer, der achtmalige deutsche Meister hat dank seines 23. Saisonsiegs im 28. Spiel nun 66 Punkte auf dem Konto. Iserlohn (42) bleibt als Dritter im Norden auf einem Play-off-Platz.
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Im Norden ist das Kräfteverhältnis an der Spitze ähnlich klar wie im Süden: Nach dem 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) der Eisbären Berlin bei den Nürnberg Ice Tigers liegen die Hauptstädter mit 64 Punkten klar auf Play-off-Kurs.
Die Düsseldorfer EG erlitt im Kampf um den Einzug in die heiße Saisonphase hingegen einen kleinen Rückschlag. Die Rheinländer mussten sich bei den Schwenninger Wild Wings ebenfalls nach Verlängerung 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) geschlagen geben, nahmen aber immerhin einen Punkt mit.
Die DEG (38) bleibt somit Fünfter, einen Platz und drei Punkte hinter dem vierten Play-off-Rang. Eben diesen belegt Schwenningen (41) in der Süd-Gruppe.
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