Kaum jemand, von Sport- und Ehepartnerin Jekaterina Gordejewa einmal abgesehen, glitt so nahezu geräuschlos wie der zweimalige Paarlauf-Olympiasieger über die Eisfläche, ohne Kratzen, ohne Knistern, ein Genuss
Brutal und völlig unerwartet zerstört wurde diese auch im täglichen Leben immer harmonische Beziehung am 20. November 1995. Bei einer Trainingseinheit in Lake Placid brach der gerade einmal 28 Jahre alte Grinkow mit einem Herzinfarkt tot zusammen - und hinterließ nicht nur seine Ehefrau Jekaterina, sondern auch seine dreijährige Tochter Daria.
Tragisch: Erst bei einer Autopsie stellten Mediziner fest, dass Grinkow genetisch vorbelastet war. Keinem Arzt waren zuvor die mehr und mehr verstopften Kranzarterien des viermaligen Weltmeisters aufgefallen. Später wurde bekannt, dass auch Grinkows Eltern früh an Herzversagen gestorben waren.
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Es gab und gibt Sportpaare, die rein statistisch gesehen erfolgreicher waren als Gordejewa/Grinkow. Ein Alleinstellungsmerkmal aber bleibt ihnen: Als der Eislauf-Weltverband ISU Profis die Chance zur "Reamateurisierung" für die Winterspiele 1994 eröffnete, gingen neben Katarina Witt und den Bolero-Tänzern Jayne Torvill und Christopher Dean auch Gordejewa/Grinkow diesen olympischen Weg. Aber nur sie konnten ihn in Lillehammer auch tatsächlich erneut vergolden.
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