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Grand Prix: Kein guter Tag für deutsche Eiskunstläufer

Grand Prix: Kein guter Tag für deutsche Eiskunstläufer
Von SID

01/11/2019 um 22:12Aktualisiert 01/11/2019 um 22:15

Zum Auftakt des dritten Grand Prix der Eiskunstläufer im französischen Grenoble haben die deutschen Starter in den Kurzprogrammen gepatzt. Einzelläuferin Nicole Schott aus Essen liegt nach einem Sturz beim dreifachen Rittberger und einem unsauberen Doppelaxel auf dem zehnten und damit vorletzten Platz. Es führt die Russin Alena Kostornaja vor ihrer Landsfrau und Olympiasiegerin Alina Sagitowa....

Einzelläuferin Nicole Schott aus Essen liegt nach einem Sturz beim dreifachen Rittberger und einem unsauberen Doppelaxel auf dem zehnten und damit vorletzten Platz. Es führt die Russin Alena Kostornaja vor ihrer Landsfrau und Olympiasiegerin Alina Sagitowa.

"Wenn ich wüsste, woran es liegt, würde ich es ändern", sagte Schott: "Im Training und beim Einlaufen funktioniert alles, dann geht man davon aus, dass es auch im Wettbewerb funktioniert. Ich hatte wohl eine zu große Erwartungshaltung."

Beim Kurzprogramm der Paare liegen die Deutschen Meister Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert aus Berlin auf einem enttäuschenden sechsten Platz unter acht Paaren. Hase ging beim dreifachen Toeloop und bei der Schrittfolge zu Boden. Sie kommentierte ironisch: "Das Eis war heute rutschig, ich habe zweimal gepatzt. Beim Toeloop bin ich zu früh abgesprungen. Und bei der Schrittfolge weiß ich auch nicht, warum ich hängengeblieben bin." Vor der Kür führen die beiden russischen Paare Darja Pawljutschenko/Denis Chodykin und Anastassija Mischina/Alexander Gallijamow.

Bei den Herren führt nach dem Kurzprogramm der aktuelle Weltmeister Nathan Chen aus den USA, in der Eistanzkonkurrenz ebenso erwartungsgemäß die Eistanzweltmeister Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron aus Frankreich.

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