Und wurde so Eiskunstlauf-Weltmeisterin 1997 und ein Jahr später in Nagano die jüngste Einzel-Olympiasiegerin bei Winterspielen überhaupt.
Da war die 1,47 m kleine Tara gerade einmal 15 Jahre alt und schon am Ende ihrer steilen und kurzen Karriere. Die Goldmedaille öffnete ihr die Türen zu den lukrativen Eisrevuen und Fernsehshows, die Qualen des täglichen harten Trainings waren vorbei.
Damit war aber auch Lipinskis Markenzeichen schnell wieder Geschichte. Die spektakuläre Kombination aus zwei dreifachen Rittbergern war ein echter Hingucker. Wie ein Brummkreisel drehte sich die US-Amerikanerin um die eigene Achse, man konnte die Rotationen kaum mitzählen.
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Die langjährige Arbeit auf dem Eis - Lipinski begann mit drei Jahren - machte sie zur mehrfachen Millionärin, hinterließ aber schmerzhafte Schäden. Nach einer Hüftoperation war 2002 Schluss mit dem Eislaufen, Tara versuchte sich als Schauspielerin.
Über Gastauftritte in TV-Serien kam sie indes nie hinaus. Und bleibt somit als Leinwandstar nicht in Erinnerung. Aber als Kufenfloh, der mit Zahnspange und einem (letzten) Milchzahn zwei Winter lang über das Eis hüpfte.
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