Mit 230,30 Punkten landeten die Schützlinge von Trainer Alexander König nur knapp hinter den letztjährigen Vize-Weltmeistern Wenjung Sui und Cong Han aus China (232,06). Savchenkos Partner Massot standen die Tränen in den Augen, er konnte den Medaillengewinn kaum fassen.
Den Unterschied zu den drittplatzierten Europameistern Jewgenija Tarasowa und Wladimir Morosow aus Russland (219,03) machte in der mit 10.000 Zuschauern ausverkauften Hartwall-Arena der dreifache Wurf-Axel aus, den Savchenko so sicher stand wie selten zuvor. Aber auch die ruhigen Momente in der Kür "Lighthouse" faszinierten das Publikum, oftmals war nur das leise Kratzen der Kufen auf dem Eis zu hören.
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Pure Emotionen nach Verletzungspause

"Wenn man liebt, was man tut, kann man viele Steine aus dem Weg räumen, besonders nach Verletzungen im Sport", sagte Savchenko, die sich im November ein Band im Knöchel angerissen hatte, voller Emotionen. Die 33-Jährige hatte bei den deutschen Meisterschaften gar nicht starten können, bei den europäischen Titelkämpfen nur mit abgespecktem Programm.
Auch Massot verwies bei allem Jubel auf die Probleme im Verlauf des vorolympischen Winters:
Wir haben alles mitgenommen, auch die schlechten Erfahrungen. Alles ist nun in unserer Reisetasche auf dem Weg zu Olympia.
Schon nach dem Kurzprogramm hatten sich die Titelverteidiger Meagan Duhamel und Eric Radford aus Kanada aus dem Medaillenrennen verabschiedet.
Die Welttitelkämpfe werden am Freitag (10:00 Uhr/MESZ) mit dem Kurztanz der Eistänzer fortgesetzt. Ab 17:00 Uhr/MESZ werden die Medaillen in der Damen-Konkurrenz vergeben.

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