Das Publikum in der Hartwall-Arena aber jubelte dem charismatischen Olympiasieger aus dem fernöstlichen Kaiserreich geradezu hymnisch zu. Der 22-Jährige, nach einem für ihn schwachen Kurzprogramm nur auf Rang fünf platziert, rauschte mit einer brillanten Kür noch an allen Rivalen vorbei und sammelte dabei herausragende 321,59 Punkte.
Den Triumph für die Läufer aus Asien komplettierten Hanyus Landsmann Shoma Uno (319,31) sowie der Chinese Jin Boyang (303,58). Mit 301,19 Zählern ging Fernandez, dem bei seinem Elvis-Presley-Medley zu viele Fehler unterliefen, als Vierter überraschend leer aus.
Als die Topläufer auf dem Eis unterwegs waren, hatte Fentz längst auf der Tribüne Platz genommen. Bei seinem Auftritt, musikalisch untermalt von einem Pink-Floyd-Medley, ging der 24-Jährige ins Risiko und stand die Kombination auf vierfachem und doppeltem Toe-Loop. Am Ende seines Vortrags schüttelte der WM-Debütant fast ungläubig seinen Kopf und bedankte sich mit Applaus bei den deutschen Fans in der gut gefüllten Halle.
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Fentz hofft auf Startplatz

Allerdings: Ein deutscher Startplatz bei den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeonchang wäre nicht für Fentz persönlich reserviert. Ausschlaggebend werden die Resultate bei den Wettbewerben im Herbst sein.
Hoffnungen auf einen Start auf der koreanischen Halbinsel darf sich auch Fentz' Vereinskollege Peter Liebers machen. Der deutsche Meister und Olympia-Achte von Sotschi 2014 hatte in diesem Winter das interne Duell gegen Fentz um die Startplätze bei EM und WM knapp verloren.

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