"Derzeit nutzen die beiden scheinbar jede Möglichkeit, um meine Arbeit zu diskreditieren", sagte Große in einem Interview auf der Verbandsseite: "Sie versuchen hierbei stets den Eindruck zu erwecken, sie sprächen im Namen der Athleten, die sich in einer Umfrage negativ zu meinen Ambitionen als Präsident geäußert hätten."

Die am 2. Juli in einem Schreiben an die Mitglieder geäußerte "inständige" Bitte, sämtliche Presseanfragen an die Pressestelle der DESG zu verweisen, als Maulkorb für die Athleten zu deuten, sei zudem "absurd".

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Geisreiter und Kaufmann-Ludwig hatten in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung den Führungsstil Großes kritisiert. Unter anderem berichteten beide, dass sich Athleten unter der neuen Verbandsführung eingeschüchtert und aus Sorge vor sportlichen Konsequenzen in ihrer freien Meinungsäußerung begrenzt fühlten.

Geisreiter verdeutlichte seinen Standpunkt in einer Reaktion auf Großes Kritik. "Als Athletensprecher verfolge ich das wichtige Ziel, die SportlerInnen und ihre Anliegen auf Augenhöhe bei den Entscheidungen einzubringen, die sie selbst betreffen. Das ist umso wichtiger, wenn sich einige Athleten aus Angst vor Schlechterstellung ihre kritische Meinung nicht mehr selbst zu äußern trauen. Genau das passiert in der DESG aktuell", sagte er auf SID-Anfrage.

Es sei seine Aufgabe, diesen Stimmen Gehör zu verschaffen, "weil sie nicht übergangen, nicht weggedrückt werden dürfen. Dass ich dafür von unserem kommissarischen Präsidenten Gegenwind bekomme, ist schade - aber okay für mich."

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