Einzelstrecken-WM gestartet. Die 48-Jährige, die am Donnerstag wegen Rückenproblemen auf einen Einsatz über 3000 m verzichtet hatte, lief am Freitag in niederländischen Heerenveen in der Teamverfolgung auf den achten und letzten Platz.
Das Trio mit Pechstein, Inline-Spezialistin Mareike Thum und Josephine Heimerl war in 3:17,103 Minuten allerdings über 20 Sekunden langsamer als das siegreiche Team aus den Niederlanden (2:55,795).
In die Top 10 sprintete Hoffnungsträger Joel Dufter. Über 500 m wurde der 25-Jährige aus Inzell in 34,931 Sekunden Neunter. Der zweite deutsche Starter Nico Ihle (Chemnitz/35,610) kam beim Sieg des Kanadiers Laurent Dubreuil (34,398) nicht über den 22. Rang hinaus.
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Pechstein hatte auch am Freitag noch mit ihrer Blessur zu kämpfen. Sie übernahm nach der ersten Runde für zweieinhalb Runden die Führung, fiel im Anschluss allerdings zurück. Über Pechsteins Start war kurzfristig entschieden worden. Die Option, Ersatzläuferin Anna Ostlender ins Rennen zu schicken, wurde verworfen.
"Wir haben extrem lange gezögert und überlegt, was wir machen", sagte Bundestrainer Helge Jasch dem SID: "Ich finde es toll und mutig, dass Claudia Verantwortung übernommen und sich der Sache gestellt hat. Es ist nicht die Zeit, die wir können und die wir im Weltcup gezeigt haben."
Pechstein war schon bei der Premiere des Wettbewerbs im Jahr 1996 dabei gewesen. Seither gewann die Berlinerin beim Saisonhöhepunkt in nicht-olympischen Jahren 30 Medaillen.
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