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Eisschnelllauf: Pechstein Siebte im Massenstart

Eisschnelllauf: Pechstein Siebte im Massenstart
Von SID

10/03/2019 um 23:30Aktualisiert 10/03/2019 um 23:40

Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein (Berlin) hat beim Saisonabschluss der Eisschnellläufer in Salt Lake City/USA Platz sieben im Massenstart belegt. Beim Weltcup-Finale auf der schnellen Olympiabahn kam Roxanne Dufter (Inzell) als zweite deutsche Starterin beim Sieg der Niederländerin Irene Schouten auf den 16. Platz.Für die Athleten der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG...

Beim Weltcup-Finale auf der schnellen Olympiabahn kam Roxanne Dufter (Inzell) als zweite deutsche Starterin beim Sieg der Niederländerin Irene Schouten auf den 16. Platz.

Für die Athleten der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) endete die nacholympische Weltcup-Saison 2018/19 nach insgesamt 78 Rennen ohne Medaille. Bei der Rekordjagd in Übersee, bei der insgesamt sechs Weltrekorde verbessert wurden, reichte es für die DESG-Läufer trotz vereinzelter Top-Leistungen nicht zu einem Podestplatz.

Am Samstag hatte Sprinter Joel Dufter ein Ausrufezeichen gesetzt. Der 23-Jährige aus Inzell lief über 1000 m in 1:06,80 Minuten auf Platz sechs vor dem siebtplatzierten Chemnitzer Nico Ihle (1:07,06) und stellte dabei einen deutschen Rekord auf. Die alte deutsche Bestmarke (1:07,16) hatte Ihle gehalten. Der Niederländer Kjeld Nuis lief in 1:06,18 Minuten Weltrekord. Über 1500 m legte der Doppel-Olympiasieger von Pyeongchang am Sonntag eine weitere Bestmarke nach (1:40,176).

Auf der Langstrecke lief der Erfurter Patrick Beckert in persönlicher Saisonbestzeit von 6:13,33 Minuten über 5000 m auf Rang sechs. Den deutschen Rekord (6:07,02), den er an selber Stelle im Dezember 2017 aufgestellt hatte, verfehlte Beckert deutlich. "Ein bisschen haben die Kräfte gefehlt, aber das ist am Ende der Saison auch normal", sagte Beckert.

Pechstein war mit einer Top-10-Platzierung in den Saisonabschluss gestartet. Sie belegte ebenfalls in persönlicher Saisonbestzeit von 4:00,77 Minuten über 3000 m den achten Platz. Der Sieg ging in Weltrekordzeit von 3:52,027 Minuten an die Tschechin Martina Sablikova. Die dreimalige Olympiasiegerin Sablikova verbesserte damit ihre erst vor einer Woche im kanadischen Calgary gelaufene Bestmarke (3:53,31).

Über 500 m der Männer verbesserte der Russe Pawel Kulischnikow bei seinem Sieg den Weltrekord auf 33,61 Sekunden. Weitere Weltrekorde stellten die Amerikanerin Brittany Bowe über 1000 m (1:11,61) sowie die japanische Olympia-Zweite Miho Takagi über 1500 m (1:49,839) auf.

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