Eisschnelllauf

Geisreiter kritisiert Bouwman-Entlassung: "Persönliche Rechnung beglichen"

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Moritz Geisreiter übt Kritik

Fotocredit: SID

VonSID
03/07/2020 Am 17:36 | Update 03/07/2020 Am 17:43

Moritz Geisreiter, Athletensprecher der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), hat die Entlassung von Bundestrainer Erik Bouwman kritisiert. Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel wirft Geisreiter dem kommissarischen DESG-Präsidenten Matthias Große vor, nicht aus fachlichen Gründen gehandelt zu haben. "Wir verstehen nicht, was das sportfachlich bringen soll. Im Gegenteil: Es...

Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel wirft Geisreiter dem kommissarischen DESG-Präsidenten Matthias Große vor, nicht aus fachlichen Gründen gehandelt zu haben. "Wir verstehen nicht, was das sportfachlich bringen soll. Im Gegenteil: Es entsteht der Eindruck, da wird nur eine persönliche Rechnung beglichen", so Geisreiter.

Ganz überraschend kam die Entlassung nicht. Bouwman hatte zuvor öffentlich mit der fünfmaligen Olympiasiegerin Claudia Pechstein gestritten, die mit dem Interimspräsidenten Große liiert ist. Bouwman nannte die Eisschnellläuferin "boshaft", "peinlich" und "populistisch".

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Auch Große selbst erntete Kritik von dem 47-Jährigen. Dass dieser eine ernsthafte Option auf das Amt des DESG-Präsidenten sei, "ist der größte Witz, den ich je im Spitzensport erlebt habe", hatte Bouwman gesagt.

"Der Konflikt war ja allgegenwärtig", so Geisreiter: "Die Sportler hatten dennoch gehofft, dass es nicht so weit kommt. Sie wurden aber überhaupt nicht mit einbezogen. Die Athleten standen immer voll hinter Bouwman."

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