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Eisschnelllauf: Pechstein und Beckert kämpfen um Olympia

Eisschnelllauf: Pechstein und Beckert kämpfen um Olympia
Von SID

17/11/2017 um 06:01Aktualisiert 17/11/2017 um 08:02

Claudia Pechstein und Patrick Beckert peilen die Olympia-Norm an, Nico Ihle muss auf der langen Sprintstrecke den Umweg über die ungeliebte B-Gruppe gehen: Beim zweiten Saison-Weltcup der Eisschnellläufer am Wochenende in Stavanger steht die Qualifikation für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang an oberster Stelle.

Für Pechstein, die ihre siebte Teilnahme an Olympischen Winterspielen anpeilt, ist der Wettkampf in Norwegen wie auch für die weiteren Ausdauer-Spezialisten besonders: Am kommenden Wochenende stehen die "langen Kanten" auf dem Programm, die Ergebnisse gehen in die Wertung des Langstrecken-Weltcups ein.

Beckert blickt dem Lauf zuversichtlich entgegen. "Ich fühle mich gut. Das Rennen ist eine weitere Zwischenstation auf meinem Weg", sagte Beckert, der als WM-Dritter über 10.000 Meter mit Selbstvertrauen starten kann: "Man kann auch schon mal leicht gucken, wo man im Moment steht, da alle 10.000m-Läufer am Start sind."

Beim Weltcup-Auftakt in Heerenveen am vergangenen Wochenende hatte der Erfurter wie unter anderem auch Moritz Geisreiter (Inzell) und Pechstein die halbe Olympia-Norm erreicht.

Die Olympia-Norm über 500m knackte Medaillenhoffnung Nico Ihle (Chemnitz), der anschließend über 1000m aber disqualifiziert wurde und in Stavanger in der B-Gruppe antreten muss. "Ich will das Rennen so laufen, dass ich beim nächsten Weltcup in Calgary wieder in der A-Gruppe starte", sagte Ihle.

Video - Näher an Deinen Helden - Olympia bei Eurosport!

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