SID

Südkorea sperrt Eisschnelllauf-Olympiasieger Lee wegen Misshandlungen

Südkorea sperrt Eisschnelllauf-Olympiasieger Lee wegen Misshandlungen
Von SID

17/07/2019 um 12:50Aktualisiert 17/07/2019 um 13:08

Der südkoreanische Eisschnelllauf-Verband hat den zweimaligen Olympiasieger Lee Seung-Hoon für ein Jahr gesperrt. Dies teilte die Korea Skating Union am Dienstag mit. Der 31 Jahre alte Langstreckenspezialist soll laut Augenzeugenberichten zwei jüngere Teamkollegen mehrmals misshandelt haben. Lee kann noch beim südkoreanischen Olympia-Komitee Berufung einlegen. Er streitet alles ab.Bereits im...

Dies teilte die Korea Skating Union am Dienstag mit. Der 31 Jahre alte Langstreckenspezialist soll laut Augenzeugenberichten zwei jüngere Teamkollegen mehrmals misshandelt haben. Lee kann noch beim südkoreanischen Olympia-Komitee Berufung einlegen. Er streitet alles ab.

Bereits im Frühjahr 2018 hatte das südkoreanische Ministerium für Sport Lee beschuldigt, bei internationalen Wettkämpfen in den Jahren 2011, 2013 und 2016 jüngere Teamkollegen und Junioren angegriffen zu haben.

Lee hatte bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver Gold über 10.000 m und Silber über 5000 m gewonnen. Bei den Heimspielen 2018 in Pyeongchang wurde er erster Olympiasieger im Massenstart, außerdem holte er Silber in der Teamverfolgung.

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