Eisschnelllauf

Weltcup in Minsk: Pechstein über 3000 m auf Platz 14

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Claudia Pechstein verpasst in Minsk die Top 10

Fotocredit: SID

VonSID
15/11/2019 Am 16:52 | Update 15/11/2019 Am 17:03

Claudia Pechstein war beim Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups in Minsk über 3000 m chancenlos. Nach ihrem erneuten Rundumschlag gegen den deutschen Verband DESG lief die 47 Jahre alte Berlinerin in 4:12,041 Minuten auf den 14. Platz. Ihr Rückstand auf die siegreiche Kanadierin Isabelle Weidemann (4:04,679) betrug fast acht Sekunden. Pechstein ging auf dem "Arbeitseis" in den letzten Runden...

Nach ihrem erneuten Rundumschlag gegen den deutschen Verband DESG lief die 47 Jahre alte Berlinerin in 4:12,041 Minuten auf den 14. Platz. Ihr Rückstand auf die siegreiche Kanadierin Isabelle Weidemann (4:04,679) betrug fast acht Sekunden. Pechstein ging auf dem "Arbeitseis" in den letzten Runden merklich die Puste aus.

Für mehr Schlagzeilen hatte Pechstein zuletzt mit ihrer Attacke auf die DESG gesorgt. In einem "offenen Brief" übte die fünfmalige Olympiasiegerin am Donnerstag harsche Kritik an Akteuren im deutschen Eisschnelllauf. Besonders im Visier hatte sie DESG-Sportdirektor Matthias Kulik, der die Ausbootung ihres Lebensgefährten Matthias Große aus dem Betreuerstab vorangetrieben hatte. Pechstein warf Kulik "vorsätzliche Schädigung meines sportlichen Weges und meines Umfeldes" vor.

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Große war am Dienstag ausgeschlossen worden. Kulik sprach von "unsachgemäßen und dadurch verbandsschädigenden medialen Aussagen von Herrn Matthias Große gegen unsere aktuelle leistungssportliche Verbandsstrategie".

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