Herr Davidson, haben Sie schon das neue Streckenprofil von Silverstone getestet? Was sind die größten Veränderungen?
Davidson: Ich bin den neuen Circuit am Simulator und in verschiedenen Rennwägen gefahren. Die größten Veränderungen betreffen den Ausgang von Club und Abbey. Knifflig ist zudem die darauffolgende neue S-Kurve, in der man aus einer starken Rechts- sofort in eine noch engere Linksbiegung fährt. Danach kommt man in den Brookland-Abschnitt, in den wir früher von der Club-Geraden eingefahren sind. Dort gab es aber nur leichte Abweichungen. Der Ablauf von Maggots hin zu Becketts wurde gar nicht verändert. Das ist auch gut so, denn das sind zwei absolute Highlights des Circuits.
Nach was für einem Set-up verlangt das neue Streckenprofil?
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03/10/2010 AM 07:31
Davidson: Die Piste beansprucht die Bremsen sehr stark, und es kommt vor allem auf die langsamen Kurven an. Man muss immer den richtigen Mittelweg zwischen Gas geben und bremsen finden.
Haben Sie besondere Erinnerungen an Silverstone?
Davidson: Silverstone ist der Circiut, auf dem ich zum ersten Mal einen Rennwagen steuern durfte. Und ich habe hier einige Rennen in diversen Motorsport-Klassen gewonnen, obgleich ich den Grand Prix von Großbritannien nur einmal fahren konnte. Und zwar 2007 mit Super Aguri in der Formel 1. Ich kann es aber kaum erwarten, den Prototyp von Peugeot in Silverstone zu fahren. Zudem wäre es fantastisch, wenn ich mein Heimrennen gewinnen würde.
Nach den 1.000 Kilometern von Silverstone wird Anthony Davidson zum wiederholten Male mit Marc Gene und Alexander Wurz zusammen in einem Team in Petit Le Mans an den Start gehen. Der Wettbewerb in den USA wird für den Briten der erste Lauf auf dem nordamerikanischen Kontinent sein - nach seinem Sieg Anfang des Jahres in Sebring.
ELMS
Peugeot nutzt die Gunst der Stunde
03/10/2010 AM 07:29