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Adventskalender | Die irrste Aktion des Motorsport-Jahres von Romano Fenati in der Moto2

Adventskalender | Die irrste Aktion des Motorsport-Jahres
Von Eurosport

11/12/2018 um 10:36

Eurosport-Adventskalender | Jeder Tag ein Sport-Highlight: Wir haben für Euch unsere packendsten und bewegendsten Sportmomente des Jahres 2018 gesammelt! Heute mit der irrsten Aktion des Motorsportjahres: Beim Moto2-Rennen in Misano greift Romano Fenati bei voller Fahrt in die Bremse seines Konkurrenten Stefano Manzi und entsetzt damit die komplette Motorsportwelt - ein Blackout mit Folgen.

Die irre Aktion mit Live-Kommentar im Video:

Die Konsequenz: Sein Team Marinelli Snipers gab am Montag nach dem Rennen die sofortige Vertragsauflösung bekannt. Im Statement des Rennstalls hieß es:

"Er hat das Leben eines anderen Fahrers riskiert, das kann nicht entschuldigt werden. "

Wenig später kündigte auch der Moto2-Rennstall Forward Racing (mit Hersteller MV Agusta) - das Team, für das der betroffene Stefano Manzi fuhr - die für 2019 geplante Zusammenarbeit mit Fenati auf.

Fährt Fenati 2019 in der Moto3?

"In all den Jahren, in denen ich Motorradsport verfolge, habe ich nie ein derart gefährliches Verhalten gesehen", sagte MV-Agusta-Präsident Giovanni Castiglioni:

"Ein Fahrer, der sich so verhält, kann niemals die Werte unseres Unternehmens vertreten. Aus diesem Grund möchten wir nicht, dass er der Fahrer ist, mit dem wir in die Weltmeisterschaft zurückkehren."

Der Motorsportweltverband FIA entzog Fenati zudem die Rennlizenz für 2018.

Fenati erhielt in den Wochen danach Morddrohungen, entschuldigte sich öffentlich bei der Sportwelt und gab zunächst seinen Rücktritt bekannt. Der 22-Jährige wird 2019 aber vorraussichtlich in der Moto3 sein Comeback für das Team Marinelli Snipers geben.

Hier erklärt die Forward-Racing-Teamchefin die Hintergründe:

Die Daten-Analyse zum Vorfall von Professor Nebel:

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