Schumachers Teamkollege Robert Schwarzman (Russland) sicherte sich Rang zwei, gefolgt von dem Chinesen Zhou Guanyu (Uni-Virtuosi). Schwarzman kletterte mit nun 103 Punkten auf Rang zwei der Fahrerwertung hinter dem Briten Callum Illot (120). Schumacher (69) gehört zur Verfolgergruppe.

Schumacher verzockt sich mit Strategie

Der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher hatte sich durch einen starken Start in eine gute Position gebracht: Von Rang fünf schoss er vor auf den dritten Platz, griff sogar kurz nach der Führung. Die übernahm er dann in der zehnten Runde, nachdem die Führenden an die Box gegangen waren. Schumacher verfolgte eine alternative Strategie und zögerte den Reifenwechsel extrem lange heraus.
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Allerdings spielten die Pneus nicht mit, etwa zur Rennhalbzeit wurden Schumachers Rundenzeiten immer schwächer. Zu diesem Zeitpunkt gehörte er zu den langsamsten im Feld, der Vorsprung auf die Konkurrenz, die bereits gestoppt hatte, schmolz dramatisch.
Die Box reagierte und holte Schumacher früher als geplant zum Wechsel. Mit den weichen Reifen kam er nur auf Rang 13 wieder heraus. Zwei Safety-Car-Phasen ließen das Feld in der Folge zusammenrücken, durch die restlichen Stopps der Konkurrenz rückte Schumacher vor auf Rang sieben und konnte kurz vor Schluss einen weiteren Platz gutmachen.
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(SID)

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