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Daniel Ricciardo von Red Bull: "Können Ferrari und Mercedes schlagen"

Kampfansage von Ricciardo an Ferrari und Mercedes

14/02/2018 um 13:42

Daniel Ricciardo ist nach den Fortschritten von Red Bull zuversichtlich, in der Formel-1-Saison 2018 die Hackordnung auf den Kopf zu stellen. Dritte Kraft in der Formel 1 zu sein ist Red Bull nicht genug. Nach vier Jahren in ungewohnter Rolle stehen die Chancen vor der Saison 2018 für die Bullen gut wie in der ganzen V6-Ära noch nicht.

Nach den starken Verbesserungen seiner Mannschaft im vergangenen Jahr glaubt Daniel Ricciardo fest daran, dass Red Bull es in dieser Saison mit Mercedes und Ferrari aufnehmen kann.

In einem Red-Bull-Video gibt sich der 28-Jährige äußerst zuversichtlich. "Ich denke schon", antwortet er auf die Frage, ob seine Mannschaft die zwei Topteams der vergangenen Jahre schlagen kann.

"Wir haben uns in der vergangenen Saison enorm verbessert. Jetzt gibt es keine zu großen Regeländerungen, deshalb sollten wir diese Verbesserungen ins neue Jahr mitnehmen können. Wir sollten jetzt öfter um den Sieg kämpfen können. Die Zeit wird es zeigen, aber ich bin zuversichtlich."

Ziele für Red Bull klar

Was der Red Bull RB14 für ihn beinhalten wird? "Er wird sicher kein Unglück bringen, sondern das beste Auto werden", antwortet Ricciardo. Er bezieht sich dabei auf den Slogan "unlucky for some" beim Vorgänger RB13. Eigentlich wollte Red Bull so seine eigene Fahrzeug-Bezeichnung auf die Schippe nehmen, doch der Slogan wurde in der Formel-1-Saison 2017 bittere Realität - zumindest für Ricciardos Teamkollegen Max Verstappen.

Zurück zu 2018: "Im Team herrscht eine positive Anspannung, ohne dass jemand übermotiviert wirkt", erklärt Daniel Ricciardo. "Wir alle wissen, dass es eine Menge Arbeit zu erledigen gilt, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen. Wir wollen dieses Jahr auf jeden Fall attackieren." Was die Ziele sind, ist für Red Bull klar: Der Gewinn beider Weltmeisterschaften. Die Erfolgsdürre dauert schließlich nun lange genug an.

Ricciardo will sich treu bleiben

Der Australier weiß allerdings auch, dass eine Regeländerung Red Bull nicht unbedingt in die Karten spielt: Drei Motoren wird... interessant", grinst er leicht spöttisch über die erneute Reduktion der straffrei einzusetzenden Triebwerke - wohl wissend, dass diese Regelung seinen Renault-Motoren deutlich mehr zu schaffen machen dürfte als den Aggregaten der Konkurrenz.

Exakte Ziele will er sich daher nicht setzen. "Ich habe meine Ziele, aber die lauten jetzt nicht, dass ich nach drei Rennen zweimal auf dem Podium gestanden und eine Pole-Position erreicht haben will oder so. So läuft das nicht. Mir geht es einfach darum, mir selbst treu zu bleiben und für jedes Rennen bestmöglich vorbereitet zu sein - im Wissen, dass ich das Beste herausholen kann."

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