"Wir haben angefangen, uns daran zu gewöhnen. Für uns alle ist es ein Teil des normalen Lebens geworden. Bei Ferrari ist es Pflicht, von daher tragen wir in der Fabrik und im Büro sowieso die ganze Zeit eine", so Mekies.
Allerdings sei es etwas anderes, die Maske nur im normalen Büroalltag zu tragen - und nicht bei 40 Grad an einer heißen Rennstrecke. Die meisten Teams konnten sich zumindest durch Testfahrten bereits auf die Situation einstellen, weil sie auch dort bereits Masken tragen mussten.
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Ferrari bildet "Sub-Blasen"

Bei Ferrari habe man seinen Mitarbeitern zudem Tipps bei Atemübungen gegeben und Pausen angeordnet, in denen die Crew raus aus der Garage kommt und mal durchatmen kann.
Gesichtsmasken und Social-Distancing sind nur zwei Maßnahmen für die Wiederaufnahme des Rennbetriebs. Teams werden auch innerhalb ihrer eigenen Organisation in einer "Blase" sein, sodass sich die Crews der zwei Autos möglichst wenig untereinander vermischen.
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Laut Mekies werde man aber trotzdem noch untereinander aushelfen, sollte es beim anderen Auto ein Problem geben und zusätzliche Hilfe notwendig sein - etwa bei Reparaturarbeiten oder einem Motorwechsel. "Es ist keine Regeln, von daher ist man nicht zu dieser Blase gezwungen. Man soll als Team seine eigene Blase sein, aber das wir innerhalb des Teams Sub-Blasen machen, liegt in unserer eigenen Verantwortung."

Zusammenarbeit in dringenden Fällen möglich

Sollte eine dringende Zusammenarbeit notwendig sein, werde aber die Sicherheit nicht beeinträchtigt, verspricht der Sportchef: "Das wird kein Faktor sein", winkt er ab. "Wann immer man den Abstand nicht wahren kann, muss man ohnehin Schutzmasken tragen. Wir werden tun, was wir tun müssen - und zwar auf dem sichersten Weg."
"Es wird daher keine Versuchung oder keinen Anreiz geben, irgendetwas davon (die Schutzmaßnahmen; Anm. d. Red.) fallen zu lassen, weil es die Norm sein wird", so Mekies.
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