Ferrari steckt derzeit in einer sportlichen Krise, auch wenn sich Binotto gegen diesen Begriff wehrt. Doch der vergangene Triple-Header war äußerst besorgniserregend. In Spa und Monza kam Ferrari aus eigener Kraft weder in Q3 noch in die Punkte. In Mugello machte der fünfte Startplatz von Leclerc Mut, im Rennen war die Performance aber absolut nicht da.

"Wir waren einfach zu langsam", musste Leclerc einsehen. Nach dem Start lag der Monegasse noch auf Rang drei, doch anschließend ging es für ihn stetig nach hinten. Am Ende profitierte Ferrari von zahlreichen Ausfällen und holte beim Jubiläumsrennen die Plätze acht und zehn. "Ich hatte freie Fahrt, aber so viele Probleme mit dem Auto", hadert Leclerc.

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Binotto: "Wird noch mehr Zeit benötigen"

"Im Rennen fehlt uns im Moment die Pace, und wir verschleißen die Reifen zu sehr", sagt Binotto. In Mugello wechselte Leclerc gleich viermal die Reifen - wenn auch durch die Rotphasen bedingt. Doch selbst den harten Reifen ließ er nach nur 16 Runden wieder vom Auto nehmen.

Aber: Dieses Problem werde das Upgrade aber nicht beheben, wie Binotto sagt. "Wir müssen unsere Projekte für 2021 überdenken", so der Teamchef. "Ich denke, das wird noch ein bisschen mehr Zeit benötigen."

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