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Rennstrecke in Planung: Zeichen für neuen Formel-1-Standort verdichten sich

Rennstrecke in Planung: Zeichen für neuen Formel-1-Standort verdichten sich

07/08/2019 um 21:17Aktualisiert 07/08/2019 um 21:30

Bereits im Mai wurde darüber berichtet, dass Saudi-Arabien Interesse an einem Formel-1-Rennen habe. Damals berichtete "auto motor und sport", dass das Land bis zu 60 Millionen US-Dollar für einen Grand Prix auf den Tisch legen würde. Liberty Media scheint ernsthaft über dieses Angebot nachzudenken. Zumindest verdichten sich die Anzeichen dafür.

Laut der "Times" gab es nicht nur Gespräche zwischen Saudis und Liberty. Auch die Teams sollen bereits gefragt worden sein, ob sie ein Rennen dort mittragen würden. Problematisch ist dabei vor allem das Frauenbild im Land. Zwar genießen Frauen dort seit einiger Zeit mehr Rechte, doch die Formel 1 möchte eine Zusicherung, dass alle weiblichen Mitglieder des Zirkus exakt die gleiche Behandlung wie die Männer erfahren.

Für Saudi-Arabien wäre ein eigener Grand Prix der logische nächste Schritt. 2018 fuhr die Formel E erstmals im Königreich, für 2020 sicherte man sich die Rallye Dakar. Ab 2021 könnte die Formel 1 folgen. Offen ist dabei jedoch noch die Frage, wo die Königsklasse fahren könnte. Denn eine permanente Rennstrecke gibt es in Saudi-Arabien aktuell noch nicht.

Rennen in "Qiddiya" frühestens 2022

"RaceFans" berichtet, dass hier das Projekt unter dem Namen "Qiddiya" ins Spiel kommen könnte. Dabei handelt es sich um ein Großprojekt in der Hauptstadt Riad, mit dessen Bau 2019 begonnen wurde. In den kommenden Jahren sollen dort auf mehr als 300 Quadratkilometern unter anderem Parks, Resorts und mehr entstehen - und auch eine Rennstrecke.

Denn auf der offiziellen "Qiddiya"-Präsenz in den sozialen Medien wirbt man bereits mit Bildern von Formel-1-Autos und dem offiziellen Logo der Königsklasse. Zudem kündigt man dort an, dass ein großer "Speed Park" inklusive einer Rennstrecke entstehen wird. Frühestens könnte dort allerdings 2022 gefahren werden. Dann wird die erste Bauphase abgeschlossen sein.

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