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Red-Bull-Motorsportchef Marko erklärt: Darum holten wir Verstappen

Red-Bull-Motorsportchef Marko erklärt: Darum holten wir Verstappen

22/01/2020 um 10:53Aktualisiert 22/01/2020 um 13:03

Max Verstappen statt Carlos Sainz: Red Bull entschied sich 2016 nur für einen der beiden Piloten und bot ihm ein Cockpit an. Das Team entschied sich für Max Verstappen - und nicht für Carlos Sainz. Helmut Marko, Motorsportchef beim Brausekonzern, bereut diesen Schritt nicht und erklärt, weshalb sich der Rennstall nicht für Sainz entschied. "Er ist kein Verstappen."

Carlos Sainz beeindruckte in der Formel-1-Saison 2019 mit starken Leistungen. Der McLaren-Pilot sicherte sich WM-Platz sechs und wurde damit "Best of the Rest".

Als besonderes Highlight holte er in Brasilien zudem als Dritter seinen ersten Podestplatz in der Königsklasse. Ärgert man sich bei Red Bull mittlerweile über die Entscheidung, den einstigen Junior gehen zu lassen?

"Nein", stellt Helmut Marko im Gespräch mit "Motorsport-Total.com" klar und erklärt:

"Carlos Sainz war ein schneller [Fahrer], sonst hätten wir ihn gar nicht aufgenommen. Aber er ist kein Verstappen."

Sainz und Max Verstappen kamen 2015 gemeinsam in die Formel 1 und fuhren ein Jahr zusammen für Toro Rosso. Anfang 2016 wurde Verstappen dann zu Red Bull befördert.

Carlos Sainz schaffte den Durchbruch bei Red Bull nicht

Carlos Sainz schaffte den Durchbruch bei Red Bull nichtGetty Images

Marko: Haben Sainz' Karriere gefördert

"Carlos Sainz war bei uns halt konfrontiert mit einem Max Verstappen. Zwischen den beiden war die Wahl, wer steigt auf", erinnert sich Marko zurück. Die Wahl fiel damals auf Verstappen. Und weil das zweite Red-Bull-Cockpit durch Daniel Ricciardo blockiert war, sah Sainz für sich bald keine Zukunft bei den Bullen mehr. Er wechselte Ende 2017, zunächst auf Leihbasis, zu Renault.

"Wir haben ja seine Karriere gefördert und hätten ihn nicht freigeben müssen. Wir haben die Freigabe ermöglicht zu Renault und dann zu McLaren", erklärt Marko und versichert: "Wir haben ein gutes Verhältnis, aber zu dem Zeitpunkt gab es eben einen Verstappen und da gibt es eben Unterschiede." Deswegen bereut es Marko auch nicht, sich damals für den Niederländer entschieden zu haben.

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