Man müsse den Hunger der Ingenieure in die richtige Richtung lenken, dann "wird auch die Allgemeinheit weiter davon profitieren."
Es gebe Wege, das ganze Formel-1-Business viel umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, etwa beim Thema Reisen. "Die Formel 1 an sich ist nicht gerade der klimafreundlichste Sport. Aber es gibt Ansätze, dass man den Kalender hinterfragt, damit man nicht Zickzack reist und sich unnötige Reiserei erspart", sagte Vettel: "Davor kann sich die Formel 1 nicht mehr verstecken."
Lobend erwähnte der Aston-Martin-Pilot den Verzicht auf Plastikflaschen im Fahrerlager. Auch den ab 2025 geplanten Einsatz von Biosprit begrüßt Vettel. "Das Thema Umweltschutz wird immer konkreter. Man kann und darf sich ihm nicht mehr entziehen", sagte der viermalige Weltmeister.
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Vettel ist gesellschaftliche Verantwortung wichtig

Eine Rückkehr zu den alten, lauten und sprithungrigen V12-Motoren sei dagegen keine Alternative. "Ich schwärme nach wie vor für die V12-Motoren. Der Sound und die Vibrationen sind einzigartig", sagte Vettel:
Da rede ich aber nur als Rennfahrer-Romantiker. Aber als Mensch weiß ich, dass wir mit unseren Ressourcen nicht mehr verschwenderisch umgehen dürfen."
Als Formel-1-Pilot empfindet Vettel eine gesellschaftliche Verantwortung über den Umweltschutz hinaus:
Es gibt gesellschaftsrelevante Dinge, vor denen auch der Sport die Augen nicht länger verschließen kann. 'Black Lives Matter' gehört dazu."
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(SID)

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