Letzteres scheint Hülkenberg durchaus zu reizen, zumal er das Team gut kennt und 2020 beide Stammfahrer vertreten hat, als diese jeweils Coronavirus-bedingt außen vor waren. Dabei habe er technischen Input geliefert. "Es sind einige Dinge auch auf mein Feedback hin am Auto gemacht worden", wird Hülkenberg von "F1-Insider.com" zitiert. "Da will man wissen, was sich tut."
Hülkenberg versichert, er stehe aber auch deshalb "mit einigen Ingenieuren" von Aston Martin in Kontakt, weil er sie "lange kennt".
Kein Wunder: Der 33-Jährige hat einen wesentlichen Teil seiner Formel-1-Zeit bei dem Team verbracht, das früher Force India und Racing Point hieß, nämlich ein Jahr als Testfahrer (2011) sowie insgesamt vier Jahre als Stammfahrer.
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Und bei Aston Martin weiß man Hülkenberg zu schätzen, was auch die Spontan-Einsätze im vergangenen Jahr in Vertretung von Sergio Perez und Lance Stroll beweisen. Bei "Sky Sports F1" sagt Teamchef Otmar Szafnauer sogar ganz deutlich:
Wir stehen Nico nahe und sind in Gesprächen."
Es könne "gut sein, dass wir ihn als dritten Mann holen", so Szafnauer weiter. Eine solche Konstellation mit Sebastian Vettel und Stroll in den Rennautos und Hülkenberg als Ersatz, das "wäre fabelhaft für alle", meint der Aston-Martin-Teamchef. Offiziell bestätigt ist Hülkenbergs Engagement bisher aber nicht.

Hülkenberg: Fast 200 Rennen, aber kein Podium

Der Deutsche hatte 2009 im ersten Jahr die GP2-Meisterschaft gewonnen und war 2010 zum Stammfahrer bei Williams aufgestiegen. Nach nur einer Saison verlor er sein Cockpit dort und wechselte als Testfahrer zu Force India, wo er 2012 Stammfahrer wurde.
Nach einem Jahr bei Sauber kehrte Hülkenberg 2014 zu Force India zurück, ehe er 2017 zu Renault ging. Dort endete 2019 seine bisherige Laufbahn als Formel-1-Stammfahrer.
In bisher 178 Rennteilnahmen für Williams, Force India/Racing Point, Sauber und Renault brachte es Hülkenberg auf über 500 Punkte sowie eine Pole-Position. Einen Podestplatz erreichte er in der Formel 1 nie, dafür aber mit P7 in der Saison 2017 seine persönliche Bestleistung in der Fahrerwertung.
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