Der viermalige Formel-1-Weltmeister drehte im dritten freien Training am Samstag die mit Abstand schnellste Runde und geht als Favorit ins Qualifying am Nachmittag (15.00 Uhr MESZ/RTL). Der WM-Spitzenreiter war rund dreieinhalb Zehntelsekunden schneller als der zweitplatzierte Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien), der auf den ersten Saisonsieg für Mercedes hofft.
Dahinter folgten Kimi Räikkönen (Finnland) im zweiten Ferrari, Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) und Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland) in recht kurzen Abständen. Vorjahressieger Daniel Ricciardo im Red Bull, am Freitag noch schnellster Mann, konnte keine Qualifyingsimulation durchführen.

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Als der Australier für seine schnellen Runden aus der Box wollte, wurde das Training wegen eines Unfalls von Sergej Sirotkin (Russland/Williams) unterbrochen. Danach genügte die Zeit nicht mehr, Ricciardo wurde nur Zwölfter. Nico Hülkenberg (Emmerich) im Renault fuhr als einer der wenigen Piloten keine schnellen Runden auf den weichsten Reifen und landete nur auf dem 17. Platz.
Insgesamt lagen die Zeiten am Samstagmittag noch unter den Leistungen vom Vortag, allerdings hatte nicht nur Vettel offensichtlich noch Luft nach oben. Am Freitag war der Deutsche auf dem rutschigen und holprigen Kurs dagegen lange Zeit gar nicht zurecht gekommen und hatte das richtige Setup erst gegen Ende des Trainings gefunden.
In der WM führt er vor dem vierten Rennen des Jahres mit neun Punkten Vorsprung auf Hamilton. Der Engländer hat saisonübergreifend seit sechs Rennen nicht mehr gewonnen.
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