29.04.18 - 14:10
Beendet
GP von Aserbaidschan
LIVE
Baku City Circuit • Rennen
Spielbeginn

Rennen

Folgen Sie dem GP von Aserbaidschan live mit Eurosport. Dieses Rennen beginnt am 29 April 2018 um 14:10 Uhr. Hier finden Sie Rennergebnisse, Tabellen, Statistiken und Pläne der Rennstrecke. Folgen Sie den Top-Formel 1-Fahrern und Teams wie Lewis Hamilton (Mercedes), Valtteri Bottas (Mercedes), Max Verstappen (Red Bull Racing) und Sebastian Vettel (Ferrari).
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Highlights 
 
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Das war's von einem wirklich turbulenten Grand Prix in Baku. Bleiben Sie dran in unserem Paddock-Live-Ticker und lesen Sie die Analysen zum Rennen. Heute sind wir besonders gespannt, was die Protagonisten zu sagen haben. Es gibt viel aufzuarbeiten. An dieser Stelle erstmal einen schönen Abend - ciao! Es verabschieden sich: Christian Nimmervoll und Oliver Trebes.

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Kimi Räikkönen (Ferrari) holt sich noch ein Küsschen bei seiner Frau Minttu ab, dann geht's zum Podium-Interview mit David Coulthard. Zur Kollision mit Ocon sagt er: "Ich war innen, er hat mich wahrscheinlich nicht gesehen. War für mich auch nicht ideal. Zum Schluss hatte ich dann ein bisschen Glück."

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Lewis Hamilton (Mercedes) spricht von einem "sehr emotionalen Rennen". Bottas habe den Sieg verdient gehabt, räumt er fair ein.

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Sergio Perez (Force India) jubelt: "Das waren die besten zwei Runden meiner Karriere!"

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Riesenjubel am Funk auch bei Sauber. Charles Leclerc holt auf seiner Leibstrecke in Baku sensationell den sechsten Platz. Ein Ergebnis, das wir am Freitag in unserer Longrun-Analyse schon angekündigt hatten.

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Hamilton übernimmt mit diesem Sieg auch die WM-Führung, vier Punkte vor Vettel. Wer hätte das gedacht?

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Sergio Perez (Force India) verteidigt seinen dritten Platz gegen Vettel. Bei Force India wird getanzt. Unglaublich: Haas lässt die Chancen liegen, Force India nutzt sie. Was für ein verrücktes und spannendes Rennen. Sebastian Vettel (Ferrari) wird am Ende Vierter. Ihm fehlen 1,3 Sekunden auf das Podium.

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Lewis Hamilton (Mercedes) gewinnt den Grand Prix von Aserbaidschan!

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Die Reifen von Sebastian Vettel scheinen sich wieder ein bisschen zu erholen. Er ist dran an Perez. Kommt die Revanche auf Start und Ziel?

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Charles Leclerc (Sauber) weiter auf P6 - eben hat unser Timing-Monitor einen Fehler angezeigt.

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Stand: Hamilton vor Räikkönen (2,3), Perez (4,4), Vettel (5,2), Sainz (6,7) und Alonso (8,4).

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Erster Verdacht: Valtteri Bottas (Mercedes) ist wahrscheinlich über Teile gefahren, deswegen der Reifenschaden.

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Valtteri Bottas (Mercedes) stellt ab und gibt auf. Damit führt jetzt Hamilton vor Räikkönen und Perez, der Vettel überholt hat.

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Was für ein Finale in diesem Grand Prix! Bitter für Bottas: Er war gerade an der Box vorbei, jetzt muss er eine ganze Runde an die Box humpeln. Damit ist das Rennen für ihn vorbei.

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Reifenschaden rechts hinten bei Valtteri Bottas (Mercedes)!

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Vettel meldet am Boxenfunk einen Bremsplatten. Kostet ihn die Szene sogar noch mehr?

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Hamilton klebt im Windschatten von Vettel. Vettel bremst zu spät, muss in den Notausgang, fällt von P2 auf P4 zurück!

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Restart!

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Die Schwierigkeit für die Fahrer ist, die Reifen auf Temperatur zu halten. Da hilft das geringe Tempo nicht. Bottas fährt ganz aggressiv zick-zack, um irgendwie auf Temperatur zu kommen.

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Wir sind in der 47. von 51 Runden. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

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Christian Horner möchte sich nicht äußern, bevor er nicht mit den Fahrern gesprochen hat.

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Inzwischen gibt's ein erstes Statement von Helmut Marko: "Beide haben sich fehlverhalten, beide haben nicht mit dem nötigen Verstand und Respekt gehandelt. Ein absolut unnotwendiger Unfall."

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Bernd Mayländer wird jetzt das Rennen bald wieder freigeben.

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Wir haben uns die Replays der Red-Bull-Kollision angeschaut: Ricciardo versucht innen vorbeizugehen vor Kurve 1, mit Windschatten. Verstappen hat dann beim Bremsen die Linie gewechselt, so kam es zum Crash - Ricciardo ist hinten aufgefahren. Das verstößt gegen die "Anti-Verstappen-Regel", die einst eingeführt wurde - Linienwechsel auf der Bremse war nicht erlaubt. Aber diese Regel wurde ja wieder abgeschafft. Schwierig, da ein Urteil zu fällen.

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Immerhin: Teamkollege Magnussen rückt dadurch in die Punkte auf.

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Was für eine verrückte Situation: Beim Aufwärmen der Reifen verliert er das Auto außer Kontrolle und crasht in die Mauer. Die Pleitensaison für Haas geht weiter. "Kalte Reifen, nicht aufgepasst. Er hat es einfach überzogen", analysiert 'ORF'-Experte Alexander Wurz.

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Und die Safety-Car-Phase wird noch länger dauern: Romain Grosjean (Haas) klebt in der Mauer!

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Das Safety-Car ist immer noch auf der Strecke. In den letzten Runden wird's einen Showdown auf der Strecke geben. Mit folgender Ausgangsposition: Bottas vor Vettel, Hamilton, Räikkönen, Perez und Grosjean. Perez hat Supersoft drauf, alle anderen Ultrasoft.

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Dass Ferrari auch gestoppt hat, war nur logisch. Bottas wäre durch das Safety-Car so oder so in Führung gegangen. Aber ohne Wechsel hätte Vettel mit alten Reifen keine Chance gehabt. So hat er wenigstens die gleichen Pneus wie Bottas, und noch dazu die etwas frischeren.

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Max Verstappen (Red Bull) trabt, den Helm noch auf, an die Box zurück. Daniel Ricciardo (Red Bull) steht noch am Unfallort, schüttelt den Kopf, streift sich durch das Haar.

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Und damit ist Valtteri Bottas (Mercedes) für den letzten Rennabschnitt nun auch bereinigt der Führende in Baku. Die Taktik mit dem Overcut ist voll aufgegangen!

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Nicht nur Bottas, auch Vettel, Hamilton und Räikkönen nutzten das Safety-Car zum Boxenstopp.

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Safety-Car auf der Strecke. Schlägt jetzt die Stunde von Valtteri Bottas (Mercedes)?

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Es kommt, wie es kommen musste: Kollision, die beiden Red Bulls kicken sich gegenseitig aus dem Rennen. Adrian Newey packt seinen Block zusammen. Das gibt Ärger! In Kurve 1 scheiden die beiden aus.

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Verstappen an der Box. Auch er hat noch einen Satz Ultrasoft für das Finish - und er kommt vor Ricciardo auf die Strecke! Der Overcut funktioniert in Baku. Und jetzt wird Ricciardo toben, denn jetzt muss er noch einmal an Verstappen vorbeigehen ...

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Valtteri Bottas (Mercedes) zieht nicht nach. Er bleibt noch eine Runde draußen - und hofft wohl auf ein Safety-Car. Dann würde das voll aufgehen. Sein Vorsprung: 12,3 Sekunden auf Vettel, 20,0 auf Hamilton.

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Nur die beiden Red Bulls und Bottas waren nach 37 Runden noch nicht an der Box. Aber Ricciardo ist der Erste aus diesem Trio - und wechselt für die letzten Runde auf frische Ultrasofts.

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Jetzt dreht es: Die Rundenzeiten von Vettel sind jetzt schneller als die von Bottas, dessen Reifen ja auch irgendwann abbauen müssen. Gefahr gebannt.

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Jetzt macht er keine halben Sachen mehr: Daniel Ricciardo (Red Bull) geht außen in Kurve 1 an Verstappen vorbei - und ist durch! Da hatte er jetzt aber die Brechstange dabei.

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Bottas fährt eine weitere schnellste Runde, 1:45.6. Vettel fährt 1:46.3. Wenn Bottas noch ein paar Runden draußen bleiben kann, könnte er ein ganz heißer Tipp sein für den zweiten Platz heute.

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Bottas und die beiden Red Bulls bleiben weiter draußen. Denen würde jetzt eine Safety-Car-Phase natürlich helfen. "Es schaut aus, als wäre ein Overcut die schnellere Strategie. Also länger draußen zu bleiben", sagt 'ORF'-Experte Alexander Wurz.

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In der 30. Runde kommt Vettel zum Stopp. Wechselt von Supersoft auf Soft. Und er bleibt deutlich vor Hamilton. Bottas bleibt indes auf der Strecke. Neuer Abstand auf Hamilton: 8,4 Sekunden.

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Bottas fährt momentan die schnellsten Rundenzeiten. Vettel wird wohl bald auch an die Box kommen, um nicht den Vorsprung zu riskieren, den er sich seit dem Boxenstopp von Hamilton erarbeitet hat.

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Top 8: Vettel vor Bottas (10,2), Hamilton (28,6), Verstappen (32,8), Ricciardo (34,1), Räikkönen (47,0), Perez (58,6) und Grosjean (59,8).

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Vettel macht immer noch keine Anstalten, Reifen zu wechseln. Je länger er fährt, desto frischer werden seine Reifen im Finish sein. Momentan fährt er 1:46.6, Hamilton 1:46.3.

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Daniel Ricciardo (Red Bull) wagt einen weiteren Versuch gegen Max Verstappen (Red Bull), aber wieder schlägt Verstappen knallhart die Tür zu. Das ist klasse Racing - aber muss es zwischen Teamkollegen wirklich so hart sein? Da gibt's Gesprächsbedarf nach dem Rennen.

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Indes hat Esteban Ocon (Force India) mit den Medien gesprochen. Seine Meinung über den Crash mit Räikkönen ist eindeutig: "Was soll ich dazu sagen? Kimi redet ja nicht." Und er wählt harte Worte, wenn er sagt: "Kimi gehört nicht in einen Ferrari. Gestern hat er auch schon einen Fehler gemacht." Zwei in Q2 und zwei in Q3, um genau zu sein.

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Vettel führt 11,7 Sekunden vor Bottas. Die beiden waren noch nicht an der Box. Und 30,4 vor Hamilton.

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Charles Leclerc (Sauber) war beim Boxenstopp, kommt hinter Sainz und Alonso wieder auf die Strecke und ist Elfter.

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Wie lange bleibt Sebastian Vettel noch draußen? Hamilton fährt momentan keine guten Zeiten. Er hat Mühe, die Reifen auf Temperatur zu bringen, scheint es.

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Hamilton kommt vor Verstappen als Dritter wieder auf die Strecke. Red Bull heute sicher die große Enttäuschung, was den Rennspeed angeht. Aber da haben wir den Verdacht, dass mit dem Hybrid etwas nichth stimmt.

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Lewis Hamilton (Mercedes) kommt in Runde 22 zum Boxenstopp und versucht einen Undercut. Aber dafür ist sein Rückstand wahrscheinlich zu groß. Wechselt auf Soft und wird damit bis zum Ende durchfahren.

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Vettel baut den Vorsprung auf Hamilton auf 6,9 Sekunden aus, weil der Mercedes in Runde 22 in Kurve 1 im Notausgang war.

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Perez geht an Stroll vorbei und ist jetzt Achter.

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Zehn Sekunden Strafe für Marcus Ericsson (Sauber) wegen Verursachen einer Kollision, meldet die Rennleitung. Da geht's um die Situation mit Kevin Magnussen (Haas) am Start.

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Mercedes und Ferrari machen noch keine Anstalten, die Reifen zu wechseln. Es wird ziemlich sicher ein Einstopprennen heute.

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Top 6: Vettel vor Hamilton (4,7), Bottas (10,9), Verstappen (30,4), Ricciardo (32,5) und Räikkönen (36,4).

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Marcus Ericsson (Sauber) dreht sich in den Notausgang und verliert damit viel Boden. Für Charles Leclerc (Sauber) läuft's besser: Er ist immer noch Siebter. Hier in Baku hat Leclerc schon 2017 in der Formel 2 eine absolute Gala abgeliefert. Trotz des Todes seines Vaters kurz zuvor.

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Die FIA meldet gerade: Der Sender, der die DRS-Aktivierung ermöglichen soll via Funk, funktioniert nicht. Das macht's für die Fahrer noch schwerer, denn jetzt müssen sie DRS manuell betätigen, aber nur wenn sie wirklich dürfen! Die automatische Freigabe durch den Sender ist defekt.

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Es braucht doch kein Safety-Car. Sainz ist auf P13 zurückgefallen.

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Hamilton war in Kurve 16 ein paar Meter neben der Strecke. Hat nicht viel Zeit gekostet, aber der Rückstand wächst auf 4,8 Sekunden an.

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Die Red Bulls legen an Tempo zu, die Ultrasoft von Sainz scheinen langsam abzubauen. Und schon kommt der Spanier an die Box und wechselt von Ultrasoft auf Soft!

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Kimi Räikkönen (Ferrari) ist inzwischen an Stroll vorbeigegangen und liegt damit auf P8, bereits innerhalb der DRS-Sekunde zu Charles Leclerc (Sauber).

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Gelbe Flaggen wegen eines Asts auf der Strecke. Muss da noch einmal das Safety-Car kommen? Erstmal (noch) nicht.

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Jetzt erkundigt sich auch Ricciardo, wie er die Batterie laden kann. Haben beide Red Bulls ein Problem mit der Elektrik? Oder funktioniert eh alles gut und sie erwarten einfach zu viel? Schwer zu sagen im Moment.

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Bei den Red Bulls behauptet sich vorerst Max Verstappen (Red Bull) an der Spitze. Sehr viel weniger aggressiv als zuletzt fährt er nicht. Dabei wurde er nach den Kollisionen mit Hamilton und Vettel zurechtgewiesen.

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Sebastian Vettel (Ferrari) dreht die schnellste Runde und baut den Vorsprung wieder auf 3,4 Sekunden aus.

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Ricciardo versucht's in Kurve 1 gegen Verstappen, die beiden berühren sich an den Rädern! Verstappen lässt da nicht locker, und das mit lädiertem Auto gegen den Teamkollegen. Ob das wirklich klug ist? Helmut Marko schaut konsterniert zu.

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Das war sein eigener Fehler, wie schon 2017: Hülkenberg schlägt in einer Rechtskurve mit dem linken Hinterrad in der Leitplanke an. Verschenkt damit ein mögliches Top-Ergebnis.

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Reifenschaden links hinten bei Nico Hülkenberg (Renault)!

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Top 10: Vettel vor Hamilton (2,4, Bottas (6,4), Sainz (14,8), Hülkenberg (16,2), Verstappen (17,8), Ricciardo (18,4), Stroll (19,0), Leclerc (20,2) und Räikkönen (21,1).

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Max Verstappen (Red Bull) scheint Batterieprobleme zu haben, heißt es am Boxenfunk. Und schon zieht auch der zweite Renault an ihm vorbei: Hülkenberg jetzt auf P5.

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Sainz geht an Verstappen vorbei, und dahinter verliert auch Ricciardo einen Platz gegen Hülkenberg. Renault fährt Ultrasoft, Red Bull Supersoft. Wahrscheinlich kommt der Unterschied daher.

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Max Verstappen (Red Bull) wird aufgefordert, er soll sich auf die Reifentemperatur konzentrieren. Die sei momentan nicht im Fenster. Daher schließt hinten eine ganze Gruppe zu ihm auf.

7 

Carlos Sainz bei Start und Ziel wieder neben Max Verstappen, aber er muss wieder knapp zurückstecken. In der nächsten Runde ist dann DRS freigegeben (bisher nicht). Dann könnte es klappen.

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1:49.6: Sebastian Vettel (Ferrari) dreht die schnellste Runde im Rennen.

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An der Spitze hat sich Vettel um 3,6 Sekunden von Hamilton abgesetzt.

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Sainz schon vorbei an Verstappen, wird aber auf der Gerade wieder ausgekontert. Tolles Duell zwischen den beiden um P4. Der Renault geht in den ersten Runden erstaunlich gut.

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Pierre Gasly (Toro Rosso) hat weitere drei Positionen gewonnen und ist schon Siebter.

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Verstappen quetscht sich mit der Brechstange an Ricciardo vorbei. Der verliert als Folge dessen einen weiteren Platz an Sainz! Vorne behält Vettel souverän die Führung.

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Restart beim Grand Prix von Aserbaidschan! Und beinahe kracht's wieder zwischen Vettel und Hamilton! Psycho-Spielchen, die frappant an 2017 erinnern ... Aber jetzt beschleunigt Vettel, am Ende geht's doch gut.

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Force India ärgert sich über Räikkönen und dessen Kollision mit Ocon: "Ich weiß nicht, was sich Räikkönen dabei gedacht hat. Das weiß er wahrscheinlich selbst nicht. Das war ein bescheuerter später Angriff", schimpft Betriebsdirektor Otmar Szafnauer.

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Brisante Situation: Vettel hinter dem Safety-Car vor Hamilton. Das war 2017 genau andersrum. Erinnern Sie sich noch? Ja, genau ...

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Räikkönen liegt nach dem Reifenwechsel auf P12. Rein theoretisch könnte er versuchen, mit diesem Reifensatz durchzufahren. Mal sehen, ob da noch was geht für ihn. Landsmann Valtteri Bottas (Mercedes) hat 2017 vorgezeigt, warum man in Baku nicht aufgeben darf ...

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Das Safety-Car ist immer noch auf der Strecke. Sebastian Vettel (Ferrari) führt vor den Silberpfeilen und den Red Bulls. Carlos Sainz (Renault) ist Sechster.

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Bei Fernando Alonso (McLaren) sieht es so aus, dass der Unterboden beschädigt ist. Er fährt wieder, aber das wird ein schwieriges Rennen mit Handicap.

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Sirotkin, zeigt das Replay aus seiner Onboard, hatte wirklich Pech. Er wurde zwischen Hülkenberg und Alonso eingeklemmt und hatte einfach keinen Platz mehr.

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Eine weitere Kollision in der Startrunde hätten wir beinahe übersehen, zwischen Ericsson und Magnussen. Deswegen waren die beiden schon an der Box.

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Alonso, Magnussen und Ericsson an der Box. Das Replay zeigt: Hülkenberg hat leicht nach links gezogen auf einer Geraden. Dadurch hatte Sirotkin keinen Platz mehr, dessen Reifen schon aufgeschlitzt war. Und Sirotkin wiederum nahm Alonso den Platz weg. Eine Verkettung unglücklicher Umstände.

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Die großen Gewinner des Starts sind Hülkenberg (+5), Gasly (+7) und Grosjean (+7).

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"Ein dummer Kerl hat mir die Tür zugeschmissen. Wir waren Seite an Seite. Ich verstehe das nicht", ärgert sich Alonso, während Räikkönen an die Box kommt und auf Soft wechselt.

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Safety-Car auf der Strecke. Sergei Sirotkin (Williams) ist ebenfalls bereits ausgeschieden. Und Fernando Alonso (McLaren) hat einen Reifenschaden rechts vorne und schleppt sich in Richtung Box.

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Crash zwischen Kimi Räikkönen (Ferrari) und Esteban Ocon (Force India)! Ocon war vor dem Ferrari, dann eine enge Linkskurve, in der Ocon keinen Platz läst. Dadurch landet er selbst in der Mauer. "Beide hätten den Unfall verhindern können", findet 'ORF'-Experte Alexander Wurz.

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Vettel behauptet die Führung. Der Weg zur ersten Kurve war zu kurz für einen Angriff.

 

Die Aufwärmrunde läuft schon - die Rennen beginnen dieses Jahr ja nicht mehr zur vollen Stunde, sondern jeweils um zehn Minuten nach. Die Reifen auf Temperatur zu bringen, ist wichtig. Die Fahrer der Topteams starten auf Supersoft, mit einer Ausnahme: Räikkönen fährt den ersten Stint auf Ultrasoft. Vielleicht ein kleiner Grip-Vorteil auf den ersten Metern.

 

Es sind zwar nur knapp 30.000 Zuschauer da (weil für mehr nicht Platz ist), aber es war trotzdem bisher ein aufregendes Wochenende. Ein Hochhaus, das ein "Trump-Tower" hätte werden soll, ist in der City abgebrannt. Jamiroquai hatte ebenso einen Live-Auftritt wie Christina Aguilera. Und Bernie Ecclestone ist auch wieder mal zu Gast im Paddock. Er hat schon mit Toto Wolff Backgammon gespielt - und gewonnen.

 

Zwei Fahrer sind mit Grid-Strafen belegt, jeweils wegen Getriebewechsel. Nico Hülkenberg (Renault) fällt deswegen von P9 auf P14 zurück; Romain Grosjean (Haas) bleibt 20. und Letzter.

 

Fernando Alonso (McLaren) hingegen ist mit P13, noch hinter den wiedererstarkten Williams, weniger happy: "Baku ist ein Rennen, das man überleben muss, um am Ende in der Lage sein, von verschiedenen Situationen zu profitieren. Darauf müssen wir bauen, denn wir waren dieses Wochenende nicht sonderlich konkurrenzfähig."

 

Hinter den drei Topteams landeten die beiden Force Indias, die zum ersten Mal in dieser Saison so konkurrenzfähig waren. "Wir waren das viertbeste Team, und noch dazu mit einem gewissen Vorsprung nach hinten", freut sich Esteban Ocon (7.).

 

Sozusagen ein Geheimtipp sind die Red-Bull-Fahrer auf P4/5. Bei den Longrun-Tests am Freitag gaben Vorjahressieger Daniel Ricciardo und Max Verstappen ganz klar den Ton an. Und Toto Wolff vermutet: Red Bull hat sich im Qualifying bewusst zurückgenommen, um im Rennen voll aufdrehen zu können. Geht da heute was?

 

Vettel relativiert: "Der Wind ist intensiv, aber das ist für alle gleich. Ein paar Stellen sind knifflig. Aber es ist nicht so, dass sich das dramatisch auf die Balance auswirken würde."

 

Eine Rolle spielen könnte heute das Wetter. Regen ist ausgeschlossen - aber es werden Windböen bis zu 80 km/h erwartet. Auch wenn diese durch die Hochhäuserschluchten stark gebremst werden. Aber die letzte Kurve vor Start und Ziel, ganz in der Nähe des Meerufers, die ist windtechnisch knifflig, wie Räikkönen im Qualifying feststellen musste. Auf der langen Start- und Zielgerade haben wir Seitenwind.

 

Sein Hauptgegner könnte Lewis Hamilton (Mercedes) werden, der in Baku noch nie gewonnen hat. Hamilton steht in Reihe 1 neben Vettel und sagt: "Das Tempo, das Ferrari in den letzten Rennen eingeschlagen hat, war fast lächerlich. Natürlich werden wir heute alles probieren. Aber sehr optimistisch bin ich nicht. Was ich sagen kann: Ich werde wirklich alles geben und nichts unversucht lassen."

 

Aber kommen wir langsam zum Sport. Sebastian Vettel (Ferrari) ist gestern auf Pole gefahren. Mit ein bisschen Glück, denn Kimi Räikkönen (Ferrari) hat nach Zwischenbestzeit seine Runde weggeworfen und wurde nur Sechster. Vettel sagt kurz vor dem Start (um 14:10 Uhr deutscher Zeit): "Wir starten von Pole, aber in Sachen Speed wird es glaube ich eng. Und gerade Baku ist ein Rennen, in dem alles passieren kann."

 

Dazu haben wir ein sechsköpfiges Journalisten-Team vor Ort in Baku: Adam Cooper, Oleg Karpow, Valentin Korunschi, Scott Mitchell, Dieter Rencken und Edd Straw. Plus eine ganze Horde Fotofragen von unseren Partneragenturen LAT, Schlegelmilch und Sutton aus dem Motorsport Network. Um die volle Power dieses Netzwerks während des Rennens zu nutzen, empfehlen wir, parallel unseren zweiten Ticker (mit Stefan Ehlen an den Tasten) zu verfolgen.

 

"Wir", das sind in dem Fall Christian Nimmervoll und Oliver Trebes an den Tasten des Tickers. Christian Nimmervoll kümmert sich um die inhaltliche Gestaltung und hat Mühe, so schnell zu tippen, wie sich die Ereignisse auf der Strecke überschlagen. Und Oliver Trebes liefert Ihnen die Live-Positionen.

 

Guten Tag, liebe Formel-1-Fans! Wir freuen uns auf den Grand Prix von Aserbaidschan in Baku. In einer halben Stunde geht's los. Und wenn Sie schon TV schauen, legen Sie das Tablet oder Smartphone nicht weg. Wir liefern Ihnen hier auch Infos, die die Kollegen vom Fernsehen manchmal nicht haben.