17.03.19 - 06:10
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GP von Australien - 17 März 2019

GP von Australien - Erleben Sie die Formel 1 LIVE bei Eurosport. Los geht's am 17 März 2019 um 06:10 Uhr. Mit unserer Live-Berichterstattung sind Sie hautnah dabei!
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Das war's dann mit unserem Renn-Live-Ticker vom Grand Prix Australien. Auf unserer Desktop-Website geht's weiter beim Kollegen Stefan Ehlen, der in "Paddock live" den ganzen Tag bis in die Abendstunden online ist. Christian Nimmervoll verabschiedet sich. Bis bald und schönen Sonntag!

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Hamilton wirkt gefasst: "Es war ein gutes Wochenende für das Team. Valtteri ist heute ein unglaubliches Rennen gefahren. Als Team hätten wir uns keinen besseren Auftakt wünschen können. Der Start hat alles geändert." Für ihn das Wichtigste: Der Mercedes ist Stand heute das schnellste Auto der Formel 1.

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Valtteri Bottas ist ganz baff: "Ich weiß gar nicht, was gerade passiert. Das war definitiv mein bestes Rennen aller Zeiten. Es fühlte sich toll an, alles unter Kontrolle zu haben."

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Robert Kubica (Williams) hat sein Comeback geschafft. Kommt aber mit drei Runden Rückstand ins Ziel. Er wurde auch von seinem Teamkollegen George Russell (Williams) überrundet. Das hatte sich der Pole sicher anders vorgestellt.

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Kevin Magnussen (Haas) wird am Ende "Best of the Rest", 6,8 Sekunden vor Nico Hülkenberg (Renault). Lokalmatador Daniel Ricciardo (Renault) hatte ein rabenschwarzes Heimrennen, er ist ausgeschieden. Und Lance Stroll (Racing Point) fährt dank einer smarten Strategie mit langem ersten Stint als Neunter in die Punkte. Ebenso wie Daniil Kwjat (Toro Rosso). Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) wird bei der Premiere für sein neues Team Achter, ohne groß zu gänzen.

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Ferrari kommt auf den Positionen vier und fünf ins Ziel. Das ist natürlich eine herbe Enttäuschung nach den starken Wintertests. Sebastian Vettel am Ende 1,1 Sekunden vor Charles Leclerc. Letzterer hatte die frischeren Reifen, versuchte aber nicht zu überholen. Roch ein bisschen nach Teamorder. Denn im Finish ließ sich Leclerc auf 4,5 Sekunden zurückfallen, nur um nochmal auf die schnellste Runde loszugehen. Was ihm nicht ganz gelang. Am Ende betrug sein Rückstand nur noch 1,1 Sekunden.

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Verstappen versucht im Finish noch alles. Aber es reicht nicht mehr. Er muss sich mit P3 zufrieden geben. Am Ende trennt die beiden ein Abstand von 1,6 Sekunden.

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Valtteri Bottas (Mercedes) gewinnt den Grand Prix von Australien und holt den Punkt für die schnellste Rennrunde - Triumph auf der ganzen Linie nach einer sensationell souveränen Leistung des Finnen! Wer hätte das gedacht?

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In der vorletzten Runde hat Valtteri Bottas (Mercedes) noch den Hunger auf den Bonuspunkt. Er fährt 1:25.6. Das sieht stark aus. Ob Verstappen das schlagen kann in der letzten Runde?

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Leclerc hat zu Vettel wieder 4,5 Sekunden abreißen lassen. Da hat sich heute der Nummer-1-Status zum ersten Mal durchgesetzt.

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Wir sind in der drittletzten Runde. Verstappen erhöht nochmal den Druck auf Hamilton ein bisschen.

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Verstappen hat gerade die schnellste Runde gedreht, 1:26.5. Damit wäre der Bonuspunkt momentan bei ihm.

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Aber wenn schon nicht Mercedes, kommt dann zumindest Ferrari noch an die Box? Momentan sieht es nicht danach aus. Leclerc hat noch 1,6 Sekunden Rückstand auf Vettel.

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Mercedes erklärt Bottas, dass man ihn nicht an die Box holen wird. Das Risiko sei den einen Bonuspunkt nicht wert.

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Ferrari hat nach hinten 37 Sekunden Puffer zu Magnussen. Die könnten jetzt beide Autos an die Box holen und so die schnellste Runde fahren. Und das hätte noch einen Vorteil. Wenn dann ein Safety-Car kommt und das Feld zusammenrückt, hätte Ferrari plötzlich die mit Abstand frischesten Reifen.

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Top 8: Bottas vor Hamilton (25), Verstappen (28), Vettel (40), Leclerc (42), Magnussen (77), Hülkenberg (80), Räikkönen (81).

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Noch zehn Runden in Melbourne zu fahren. Dieses Rennen ist noch nicht zu Ende. Red Bull hat strategisch ein sehr cleveres Rennen exekutiert bisher. Für Verstappen liegt P2 noch in Reichweite. Aber der Schlüssel sind jetzt die Reifen.

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Valtteri Bottas (Mercedes) hat jetzt gleich 25 Sekunden Vorsprung auf Hamilton. Fehlt nicht viel, dann kann er einen zweiten Boxenstopp einlegen, trotzdem in Führung bleiben und sich den Bonuspunkt holen mit frischen Reifen.

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Aber konservativ fahren redet sich leicht, wird sich Hamilton denken, wenn einem Verstappen gut eine Sekunde dahinter im Rücken hängt ... Vettel hat es da komfortabler. Sein Gegner ist der Teamkollege. Und Ferrari hat vor Saisonbeginn gesagt, dass man in kritischen Situationen pro Vettel entscheiden wird. Das könnte jetzt so eine sein.

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Hamilton und Vettel haben jetzt zwei Möglichkeiten: Sie können so konservativ wie möglich fahren und die Reifen ins Ziel bringen. Oder sie können pushen und nochmal neue Reifen holen, und auf den Bonuspunkt für die schnellste Runde losgehen.

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Sebastian Vettel (Ferrari) fragt: "Warum sind wir so langsam?" Antwort vom Renningenieur: "Wir wissen es nicht." Ratlosigkeit bei Ferrari beim Saisonauftakt 2019.

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Valtteri Bottas (Mercedes) dreht erneut die schnellste Runde: 1:26.7.

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Inzwischen waren alle an der Box. Die frischesten Reifen haben Leclerc und Gasly. Das wird für die also nochmal Zug nach vorne geben in der Schlussphase.

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Magnussen fährt einem sicheren sechsten Platz entgegen heute. Bei Teamkollege Grosjean war wieder mal ein Rad locker - oder es war was mit der Radaufhängung. Magnussen hat derzeit 2,3 Sekunden Vorsprung auf seinen Lieblingsgegner Hülkenberg.

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Gasly kommt endlich an die Box. Er fällt auf P11 zurück dadurch, hat jetzt aber frischere Reifen als die ganzen Gegner vor ihm und kann attackieren.

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Daniil Kwjat (Toro Rosso) räubert durchs Kiesbett. Ist auf P11, nach verlorenem Duell mit Stroll, den er gerade attackieren wollte. "Das war sehr, sehr optimistisch", sagt 'Sky'-Experte Ralf Schumacher.

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Bottas fährt wie auf Schienen und hat jetzt 20 Sekunden Vorsprung. Ganz, ganz stark. Er kann sich eigentlich nur noch selbst schlagen.

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Im Moment fährt auch Leclerc die schnelleren Zeiten als Vettel. Leider der Deutsche genau wie Hamilton an den Reifen? Auch eine Möglichkeit.

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Hamilton legt ein wenig zu, fährt gerade persönliche Bestzeit als Reaktion auf Verstappen. Hat er vielleicht gesagt, er pusht jetzt lieber noch mal, wechselt dann Reifen - und holt sich auch noch den Punkt für die schnellste Runde? Eine Überlegung ist es wert.

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Müssen Hamilton und Vettel ein zweites Mal an die Box kommen? Das ist nicht auszuschließen. Verstappen kommt auch an Hamilton näher ran. Seine Reifen haben rund zehn Runden weniger drauf.

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Vettel hat schon 3,7 Sekunden Rückstand auf Verstappen eingefahren.

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Zwei Ausfälle: Daniel Ricciardo (Renault) gibt auf. Das Team hat ihn nach dem Zwischenfall am Start aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen genommen. Und Romain Grosjean (Haas) rollt ebenfalls aus. Für ihn also keine Wiedergutmachung nach 2018.

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Verstappen geht in Runde 31 an Vettel vorbei und ist jetzt Dritter. Sieht ein bisschen so aus, als habe Vettel ein Problem mit der Motorleistung des Hybridsystems ...

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Pierre Gasly (Red Bull) ist inzwischen auf P6 vorgerückt, er war noch nicht an der Box. Die Top 5 schon. Da steht es so: Bottas vor Hamilton (17), Vettel (19), Verstappen (19) und CL (35).

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Valtteri Bottas (Mercedes) hat seinen Vorsprung auf Hamilton inzwischen auf 16 Sekunden ausgebaut. Ein Kollege fragt gerade: "Was ist heute in den gefahren?" Wir staunen.

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Norris und Grosjean gehen jetzt in einem Zug an Giovinazzi vorbei, der immer noch auf dem ersten Reifensatz fährt. Kann sein, dass es der Plan von Giovinazzi war, Räikkönen hinten ein bisschen den Rücken freizuhalten. Jetzt, wo die anderen durch sind, kann er aber Reifen wechseln.

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Hamilton funkt, dass er es mit diesem Reifensatz nicht bis zum Ende schaffen wird. Das wäre natürlich eine kleine Katastrophe.

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Bottas fährt gleich aus der Box raus wieder die schnellsten Sektorenzeiten. Er scheint heute einfach nicht zu knacken zu sein. Wer hätte das gedacht?

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Randnotiz: Zum ersten Mal seit Kanada 2008 führt Honda einen Grand Prix an. Zumindest bis Max Verstappen an die Box kommt.

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In Runde 23 kommt Bottas an die Box. Standzeit 3,3 Sekunden. Damit bleibt er haushoch vor Hamilton und Vettel. Der Vorsprung des Finnen ist auf zehn Sekunden angewachsen.

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Hamilton erkundigt sich am Boxenfunk, warum man ihn so früh reingeholt hat. Um Vettel zu covern, ist die Antwort der Box. Aber Bottas enteilt ihm durch diese Strategie natürlich komplett. Zeigt, dass Mercedes nicht mit einer klaren Nummer 1 in die Saison geht.

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Auch Stroll, Kwjat und Gasly auf P6 bis P8 fahren eine Strategie mit einem langen ersten Stint. Es gibt zwei Strategien heute: langer erster Stint und kurzer.

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Bottas führt 15 Sekunden vor Verstappen und 25 vor Leclerc.

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Bottas fährt weiterhin die besten Zeiten im Feld, hat gerade eine neue schnellste Runde aufgestellt. Für ihn gibt es aktuell keinen Anlass, Reifen zu wechseln. Je länger er das rauszögern kann, desto besser.

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Rundenzeitenvergleich: Bottas 1:27.8, Hamilton 1:28.7, Vettel 1:28.7. Sieht richtig gut aus für den Finnen im Moment. Eine echt starke Leistung.

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Beinahe durchgerutscht ist uns, dass Haas wieder einen Boxenstopp verpatzt hat! Diesmal nur bei Romain Grosjean. Der Franzose ist auf P14 zurückgefallen, hinter Hülkenberg, Räikkönen und Norris.

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Vettel dreht in 1:28.0 die schnellste Runde, ist 1,6 Sekunden hinter Hamilton und 31,2 hinter Bottas, der erst reinkommen muss. Mit den neuen Reifen fahren Hamilton und Vettel natürlich schneller als Bottas. Trotzdem ist nicht gesagt, dass ihr Undercut-Versuch klappt. Bottas wird im Finish die frischeren Reifen haben.

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Bottas bleibt zunächst draußen. Leclerc auch. Mercedes und Ferrari splitten die Strategien, um für ein Safety-Car beidseitig abgedeckt zu sein und zumindest ein Auto in der Verlosung zu haben.

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2,6 Sekunden Standzeit bei Mercedes. Reicht locker für Hamilton, um vor Vettel zu bleiben. Beide auf Medium für den zweiten Stint. Warum Hamilton vor Bottas? Um gegen Ferrari nach hinten abzusichern. Da war der Vorsprung von Bottas ja größer.

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Bottas dreht eine weitere schnellste Runde im Rennen. Gleichzeitig holt Mercedes Hamilton zuerst an die Box ...

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3,2 Sekunden Standzeit. Vettel wechselt von Soft auf Medium. Ferrari wählt eine aggressivere Strategie als Hülkenberg. Kevin Magnussen (Haas) war auch drin. Bei ihm gab's diesmal keine Panne.

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Sebastian Vettel (Ferrari) kommt in Runde 14 als erster Topfahrer an die Box. Ferrari probiert den Undercut!

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Hülkenberg hat inzwischen seinen Boxenstopp absolviert und auf Hard gewechselt. Damit wird er unter normalen Umständen bis zum Ende durchfahren. Er fällt erstmal auf P14 zurück.

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Leclerc muss abreißen lassen zu Verstappen. Das sind inzwischen mehr als acht Sekunden. Ob sein Auto nach dem Kiesbett-Ausritt beschädigt ist? Möglich, wir wissen es aber nicht sicher.

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Valtteri Bottas (Mercedes) hat seinen Vorsprung indes auf 3,7 Sekunden ausgebaut. Der Finne wollte als neuer Mensch aus dem Winter kommen. Und das scheint ihm zu gelingen.

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Das ganze Mittelfeld zwischen P6 und P15 liegt übrigens innerhalb von 13 Sekunden. So eng umkämpft ist die Formel 1 2019.

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Die Streckenposten löschen das Auto am Boxeneingang. Große Rauchwolken. Sainz wurde wohl ein bisschen warm, aber er ist okay.

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Für Carlos Sainz (McLaren) ist der Grand Prix schon zu Ende. Bei ihm raucht das Auto. Sieht nach einem Motorschaden aus.

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Charles Leclerc (Ferrari) war neben der Strecke in Kurve 1. Das läuft bisher nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Damit wächst sein Rückstand auf Vettel auf sechs Sekunden an.

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"Wir sind sehr happy mit dieser Pace", funkt der Renningenieur an Bottas. Der meldet zurück: "Die Reifen passen auch."

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Gasly macht langsam ein bisschen Druck auf Kwjat. Da geht es um P15. Bisher keine Red-Bull-interne Stallorder.

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Top 10: Bottas, Hamilton (2,4), Vettel (4,4), Verstappen (5,9), Leclerc (8,8), Magnussen (13,1), Grosjean (14,6), Hülkenberg (16,0), Räikkönen (17,6) und Norris (20,0).

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Wir rechnen heute mit einem Einstopprennen. Die große Frage ist, wann der absolviert wird. Mercedes ist aus 2018 ein gebranntes Kind, was Safety-Cars angeht. Da ist man heute sicher besser vorbereitet.

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Und bei Kubica ist ein Teil der Karosserie weggeflogen. Die Ursache dafür konnten wir nicht erkennen.

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Ricciardo, auch das sieht man jetzt, kam am Start zu weit nach rechts auf die Wiese. Dort hat er sich den Flügel dann an einer Bodenwelle kaputt geschlagen. War vermeidbar, kein Feindkontakt.

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Replay des Starts: Vettel musste hart bremsen, um in der ersten Kurve nicht mit einem Mercedes zu kollidieren. Qualmendes Rad. Leclerc, der schon neben ihm war, wurde dadurch nach außen gedrängt. War eher keine böse Absicht vom Deutschen. So hat Verstappen seinen vierten Platz etwas glücklich verteidigt.

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Valtteri Bottas (Mercedes) dreht die schnellste Runde im Rennen und baut seinen Vorsprung auf 1,5 Sekunden aus.

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Ganz hinten schließt Ricciardo schon wieder zu Robert Kubica (Williams) auf. Der hat auch eine Minute Rückstand. Und Renault meldet dem Lokalmatador, dass sein Barge-Board beschädigt ist und er Anpressdruck verliert. Kein guter Beginn für den Australier.

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Die Top 4 liegen recht eng beisammen. Leclerc lässt ein bisschen abreißen.

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Bottas hat Hamilton aus der DRS-Sekunde abgeschüttelt.

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Ricciardo erhält eine neue Nase an der Box. Er fällt auf den letzten Platz zurück, wechselt auf den Hard. Das bedeutet, dass er von jetzt an wohl durchfahren möchte.

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Das hat sich Daniel Ricciardo (Renault) anders vorgestellt: Bei ihm ist der Frontflügel weg. Charles Leclerc schien schon an Verstappen vorbei zu sein. Aber er bleibt auf P5. Hamilton hat seine Pole nicht verteidigt. Bottas führt das Rennen an.

 

So, jetzt wird's aber langsam ernst. Die Aufwärmrunde hat bereits begonnen. Hamilton führt seine 19 Kollegen einmal um den Kurs. Er bestimmt das Tempo. Reifen aufwärmen ist 2019 doppelt wichtig. Denn die Heizdecken hinten dürfen nur noch auf 80 Grad (statt bisher 100) vorgeheizt werden. Vorne (80) hat sich nichts geändert. Und, kribbelt's? Bei mir schon!

 

Eine neue Regel könnte heute gegen Ende interessant werden. Es gibt nämlich 2019 einen Bonuspunkt für die schnellste Runde. Aber nur falls der Fahrer, der sie gefahren ist, in den Top 10 ins Ziel kommt. Was bedeutet das? Sollte ein Fahrer vom Vorsprung auf den Hintermann her dazu in der Lage sein, einen Boxenstopp ohne Platzverlust zu absolvieren, wird er das tun, sich frische Reifen abholen und den Punkt mitnehmen.

 

Wir erleben heute nach acht Jahren Pause das Formel-1-Comeback von Robert Kubica (Williams). "Da wird ein Märchen wahr", sagt Formel-1-Experte Martin Brundle. Kubica selbst sagt: "Ich war viele Jahre weg. Heute ist ein großer Tag für mich. Auch wenn es ein schwieriges Rennen wird." Er hatte im Qualifying mehr als fünf Sekunden Rückstand auf die Pole und 1,7 Sekunden auf den Vorletzten.

 

Die große Frage heute ist aber: Geht da noch was bei Ferrari? "Ich glaube, dass Ferrari im Renntrimm näher dran ist. Und vergessen wir nicht: Melbourne ist eine sehr spezielle Strecke", warnt Formel-1-Experte Damon Hill. Leclerc brennt auf sein Debüt. "P3 wäre drin gewesen. P1 oder P2 nicht", meint er vor dem Start. "Meine letzte Runde in Q3 war schlecht. Ich ärgere mich über mich selbst."

 

Das wäre dann Nico Hülkenberg (Renault). Er hat sein Stallduell gegen Daniel Ricciardo knapp gewonnen, obwohl er seine letzte Runde wegen technischer Probleme nicht zu Ende fahren konnte. Renault wurde etwas unter Wert geschlagen. Dafür hat Haas mit P6/7 top performt. Die möchten heute die Boxenstopp-Schlappe von 2018 vergessen machen.

 

Eine entscheidende Rolle könnten die Reifen spielen. Pirelli hat für Melbourne C2 (Hard), C3 (Medium) und C4 (Soft) im Angebot. Die Top 10 müssen laut Reglement allesamt auf Soft starten. Alle anderen haben freie Reifenwahl. Was für den Elften durchaus ein Vorteil sein kann.

 

Das Wetter wird heute keine Rolle spielen. Es ist strahlender Sonnenschein vorhergesagt. Regenwahrscheinlichkeit: null Prozent. Und das bei Temperaturen von derzeit 24 Grad Celsius (Asphalt: 45 Grad). Also ziemlich identische Bedingungen wie im Qualifying.

 

Und die anderen? Charles Leclerc (Ferrari) (5.) war stocksauer, weil er in Q3 nicht das Maximum herausgeholt hat. Max Verstappen (Red Bull) blieb als Vierter hinter den Erwartungen von Helmut Marko, war aber mit seiner Leistung zufrieden. Und Pierre Gasly (Red Bull) scheiterte schon in Q1, weil sich seine Strategen verrechnet hatten. Die Strecke wurde in Q1 rasant schneller, womit Red Bull nicht gerechnet hatte.

 

"Ich glaube, mit unserem Auto ist nichts fundamental falsch", sagt Vettel, räumt aber ein, dass der Mercedes im Moment schneller zu sein scheint. Mercedes-Teamchef Toto Wolff wiederum betont, dass man bei den Tests nicht geblufft habe. Man habe selbst am Freitag noch daran gezweifelt, wirklich die Nummer 1 im Feld zu sein. Jetzt ist es aber so, und zwar recht deutlich.

 

Aber aufpassen: Gerade Melbourne ist immer für eine Überraschung gut, und Vettel hatte auch 2018 sieben Zehntel Rückstand, gewann dann aber trotzdem das Rennen. Damals auch, weil sich Mercedes bei einer Safety-Car-Phase verspekuliert hat.

 

Hamilton hat sich zum sechsten Mal hintereinander die Pole im Albert Park gesichert, 0,1 Sekunden vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas, aber 0,7 Sekunden vor Vettel. Eine echte Überraschung, nachdem die meisten Experten nach den Wintertests Ferrari in der Favoritenrolle gesehen hatten.

 

Guten Morgen, liebe Formel-1-Fans, zum Grand Prix von Australien. Es ist ein Saisonauftakt, der es wirklich in sich hat, und offenbar erleben wir 2019 die Fortsetzung des Gigantenduells zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, zwischen Mercedes und Ferrari. So sieht's zumindest nach dem Qualifying aus.

 

Wir berichten am Sonntag ab 5:40 MEZ live vom Grand Prix von Australien 2019 in Melbourne.