Max Verstappen geht damit als Favorit ins Qualifying (ab 15:00 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de), schließlich hatte er schon vor seiner Bestzeit eine Runde von 1:32.024 hingelegt, die ihm allerdings wegen Überfahren der Tracklimits in Kurve 6 gestrichen wurde.
Besonders Lewis Hamilton (5./+0,966) ist laut "Sky"-Experte Nico Rosberg "in einer schwierigen Situation", denn der Weltmeister fährt bisher an diesem Wochenende "weit hinter Verstappen" und "immer zwei, drei Zehntel hinter Bottas. Gehst du jetzt vor dem Quali nochmal ein Risiko ein? Vielleicht muss er genau das tun, einfach was probieren."
Dass Mercedes im Abschlusstraining nur geblufft hat, glaubte Rosberg nicht: "Vielleicht haben sie noch ein, zwei Zehntel in petto. Aber sie sind sieben Zehntel hinter Verstappen. Sie sind meilenweit weg von der Pole!"
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"Wenn ich Mercedes wäre, würde ich mir wirklich überlegen, ein bisschen Downforce rauszuschmeißen. Das hat Red Bull mit Verstappen gemacht, und man sieht ja, wie schneller ist. Einfach phänomenal", gab Rosberg eine Handlungsempfehlung ab.

Ferrari, McLaren und Alpine lauern

Er erklärte: "Wenn du auf weniger Downforce gehst, wirst du in den Kurven nicht ganz so schnell sein. So kommt weniger Energie in die Vorderreifen - und die Temperatur sinkt. So kannst du in den Kurven immer noch halbwegs schnell fahren, aber auf den Geraden bist du viel schneller und gewinnst Rundenzeit. Für eine Runde könnte das die schnellere Lösung sein."
"Best of the Rest" könnten im Qualifying gleich drei Teams werden: Ferrari ist nicht mehr ganz so stark wie zuletzt in Monaco und Baku, aber immer noch gut dabei. McLaren hat vor allem mit Lando Norris (6./+1,036) ein heißes Eisen im Feuer. Und Alpine belegte beim Heimspiel die Plätze sieben und acht.

Aston Martin mit Stroll und Vettel nur auf Rang 13 und 14

Aston Martin gelang nach dem ernüchternden Freitagstraining am Samstagmorgen nicht der erhoffte Eintritt in die von Teamchef Otmar Szafnauer herbeigesehnte Positivspirale. Sebastian Vettel wurde mit 1,900 Sekunden Rückstand 14.; Lance Stroll (+1,751) verbesserte sich kurz vor Schluss auf Rang 13.
Ganz hinten im Feld bestätigte sich auch im Abschlusstraining, dass Haas an diesem Wochenende wohl das letzte Team ist. Immerhin war Mick Schumacher (19./+2,843) aber um eine halbe Sekunde schneller als Nikita Masepin, der gleich zu Beginn der Session wieder einmal neben der Strecke war. Nach vorne fehlt Haas mehr als eine halbe Sekunde.
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