Ferrari-Star Sebastian Vettel hat die dominierenden Mercedes zum Auftakt des Großen Preises von Großbritannien nicht ärgern können.

Der Vorjahressieger aus Heppenheim fuhr am Freitag im freien Training in Silverstone lediglich auf Rang vier und musste sich neben den Silberpfeil-Piloten Valtteri Bottas und Weltmeister Lewis Hamilton auch seinem Teamkollegen Charles Leclerc (Monaco) deutlich geschlagen geben.

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Die schnellste Runde drehte Bottas (Finnland) in 1:26,732 Minuten knapp vor Lokalmatador Hamilton. Vettel (1:27,180) hatte am Ende über zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Leclerc, der in 1:26,929 Minuten immerhin dicht an die Mercedes herankam.

Hamilton gewann fünf Rennen in Silverstone

Zudem war noch Red-Bull-Pilot Pierre Gasly (1:27,173) mit seiner Zeit aus dem ersten Training schneller als Vettel. Österreich-Sieger Max Verstappen (Red Bull) wurde Siebter, Nico Hülkenberg musste sich in seinem Renault mit Rang 15 begnügen.

Als Favorit auf den Sieg in Silverstone gilt Hamilton. Der Brite stand bei seinem Heimspiel bereits sechsmal auf der Pole und gewann fünf Rennen in seinem Wohnzimmer (2008, 2014, 2015, 2016, 2017). Mit einem sechsten Triumph wäre WM-Spitzenreiter Hamilton alleiniger Rekordsieger beim Großen Preis von Großbritannien. "Ich bin gekommen, um das Land stolz zu machen", sagte er.

Hamilton thront trotz des Rückschlags zuletzt in Österreich (Platz fünf) immer noch souverän an der WM-Spitze. 31 Punkte Vorsprung hat er auf seinen Teamkollegen Bottas - sogar über 70 Zähler liegt er vor Verstappen und Vettel, der bereits seit fast einem Jahr auf einen Sieg wartet.

(SID)

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