Weltmeister Lewis Hamilton, der seine Führung eine halbe Runde lang mit einem sich auflösenden linken Vorderreifen ins Ziel rettete, war ebenso betroffen wie sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas und McLaren-Pilot Carlos Sainz.

Eine Safety-Car-Phase kurz nach Rennbeginn hatte die Teams zu einem frühen Stopp verleitet. Die meisten Autos legten in der Folge etwa 40 Runden auf einem Reifensatz zurück, "das sind mehr als drei Viertel der Renndistanz auf einem der aggressivsten Kurse im Kalender", wie Pirelli erläuterte. Zuvor war auch diskutiert worden, ob Trümmerteile auf der Strecke der Auslöser der Schäden gewesen sein könnten.

GP von Großbritannien
Vettel-Desaster in Silverstone: Darum lief beim Ferrari-Star überhaupt nichts zusammen
03/08/2020 AM 20:02

Pirelli reagierte nun mit Blick auf das zweite Silverstone-Rennen am kommenden Sonntag (15:10 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) und änderte die Nutzungsanweisungen: Der Mindestreifendruck wurde erhöht, um die Beanspruchung zu verringern. Zudem liefert der Hersteller für das kommende Wochenende weichere Mischungen, dies war allerdings ohnehin geplant.

(SID)

Das könnte Dich auch interessieren: Rätsel gelöst: Darum konnte Hülkenberg in Silverstone nicht fahren

Alonso über sein Comeback: "Stoppuhr entscheidet, nicht Alter"

GP von Großbritannien
"Es ist grundlegend was faul": Vettel nach Silverstone ratlos
03/08/2020 AM 11:17
GP von Großbritannien
Wie entstand das Reifenchaos? 50 Schnitte geben Rätsel auf
03/08/2020 AM 06:00