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Wolff kritisiert Leclerc-Manöver: "Über der Grenze"

Wolff kritisiert Leclerc-Manöver: "Über der Grenze"
Von Eurosport

09/09/2019 um 21:13Aktualisiert 09/09/2019 um 21:17

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat das Manöver von Ferrari-Pilot Charles Leclerc gegen Silberpfeilstar Lewis Hamilton aus Großbritannien in der entscheidenden Phase des Großen Preises von Italien kritisiert. Der Block Leclercs auf dem Weg zum Rennsieg sei "über der Grenze" gewesen, sagte der Österreicher.

Die Stewards hätten die Strecke aber wohl "mit einer Polizei-Eskorte" verlassen müssen, wenn sie den Ferrari-Youngster bestraft hätten.

Wolff machte klar, dass er unglücklich mit der Entscheidung der Stewards war, zeigte aber auch Verständnis:

" Sie sind in einer schwierigen Position, einer sehr schwierigen, die richtigen Entscheidungen zu treffen - und diese sind nicht immer eindeutig."

Der 47-Jährige möchte das Thema damit abgeschlossen wissen: "Ich habe jetzt genug meiner eigenen Probleme zu lösen."

Leclerc hatte sich in der Schlussphase des Rennens in Monza Verfolger Hamilton mit allen Mitteln verteidigt, war ihm zweimal dicht vor das Auto gefahren. Die Rennleitung zeigte dem Monegassen lediglich die schwarz-weiße Verwarnungsflagge.

(SID)

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