"Ich kann nicht glauben, dass hier acht Mercedes-Autos herumfahren und nur mein Motor versagt", tobte Hamilton nach dem Rennen. Dann nährte er Verschwörungstheorien: "Irgendetwas kann da nicht stimmen."
"Es war ein brandneuer Motor, mit dem ich erst ein Rennen absolviert habe. Ich habe keine Ahnung, ob ich es mit meinem Auto schaffen werde. Ich weiß, dass wir es in uns haben. Aber wer weiß, was mit den nächsten Motoren passiert..."
Niki Lauda, der Aufsichtsratsvorsitzende des Mercedes-Teams, versuchte am RTL-Mikrofon die Wogen zu glätten: "Ich würde auch heulen. Er hat das ganze Wochenende dominiert und dann geht etwas schief. Es ist eigentlich sogar mit mein Fehler, weil ich mehr mit der Motorenseite zu tun habe."
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Er wolle versuchen, ihn aufzumuntern. "Die WM ist er nach dem letzten Rennen zu Ende."
Der Technische Direktor Paddy Lowe bestätigte noch einmal, dass es keine Vorzeichen für den Defekt bei Hamilton gab. Und er betonte: "Der Sport ist manchmal hart, aber uns unterläuft kein Fehler mit Absicht. Im Gegenteil: Wir arbeiten hart an unserer Zuverlässigkeit."
Hamilton schien für solche Worte zunächst nicht empfänglich.
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