"Das war heute ein sehr guter Tag", sagte Hamilton: "Ich hatte überhaupt keine Probleme, unser Konzept ist voll aufgegangen."
Seinem ungeliebten Teamkollegen Rosberg, der im ersten Training am frühen Morgen die Bestzeit vorgelegt hatte, blieb in 1:35,177 Minuten vorerst nur Platz zwei. Kein Grund für den WM-Führenden, den Kopf hängen zu lassen. "Dies ist der erste von drei Tagen, wir werden das Training genau analysieren, und dann hoffe ich auf ein erfolgreiches Qualifying", sagte Rosberg.

Auch Vettel zufrieden

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"Es lief alles ganz gut, wir sind gut durch den Tag gekommen", sagte Vettel, der allerdings nicht zwingend davon ausgeht, seinen Malaysia-Sieg von 2015 wiederholen zu können: "Wir werden natürlich wie immer Vollgas geben und alles probieren, aber wir bleiben auch realistisch."
Ferrari will die verbleibenden sechs Rennwochenenden vor allem dazu nutzen, so viele Erkenntnisse wie möglich im Hinblick auf die Saison 2017 zu gewinnen. Dann soll die Scuderia nach Vettels Vorstellungen "wieder deutlich konkurrenzfähiger" sein. Die geplanten Regeländerungen machen Maranello dabei keine Angst. "Ein Auto ist ein Auto und hat auch im nächsten Jahr vier Räder", stellte Vettel fest.
Zunächst einmal steht jedoch das Rennen in Sepang (Sonntag 09.00 Uhr im Ticker) im Kalender, und die runderneuerte Strecke mit ihrer frischen Asphaltdecke verlangte Mensch und Maschine schon am ersten Tag alles ab. Der Belag hitzte sich bei 33 Grad Celsius Außentemperaturen bis 58 Grad auf, was vor allem eine enorme Belastung für die Reifen darstellte. Die Bestzeiten wurden überwiegend auf weichen Pneus gefahren, im Rennen könnten sich jedoch die widerstandsfähigeren harten Gummi-Mischungen bewähren.

Kleine Probleme für Red Bull

Die Red Bull hatten am Freitag auf der schnellen Strecke überraschend ein wenig Mühe. An seinem 19. Geburtstag stellte Max Verstappen, vor dem Trainingsauftakt mit einer großen Torte beschenkt, den besten Bullen hinter Mercedes und Ferrari auf Platz fünf. Nur Achter wurde Daniel Ricciardo, der damit sogar hinter dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso im zuletzt nicht sonderlich wettbewerbsfähigen McLaren-Honda landete.
In den sogenannten Longruns, in denen die Teams mit vollen Tanks im Rennmodus so viele Runden wie möglich fahren, war allerdings Verstappen der schnellste Mann. Seine Bestzeit lag bei 1:39,4, Mercedes und Ferrari konnten da nicht ganz mithalten.
Für den Schreckmoment des Tages sorgte das Renault-Team. Bereits nach elf Minuten der ersten Trainingssession brach im Heck des Autos von Kevin Magnussen an der Box plötzlich ein Feuer aus. Ein Defekt in der Tankbelüftung hatte den spektakulären Zwischenfall verursacht, den Magnussen später bei Twitter lakonisch kommentierte: "Es ist echt heiß in Malaysia."
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