Perez hatte zuerst 1:18.625 Minuten vorgelegt und sich da am Boxenfunk noch über "Chattering" insbesondere in schnellen Passagen beklagt. Später kam er mit seinem RB16B dann besser zurecht, steigerte sich zuerst auf 1:17.934, dann auf 1:17.272 und zum Schluss sogar auf 1:17.024 Minuten - unter frenetischem Jubel der mexikanischen Fans!
Sebastian Vettel musste sich mit Rang 14 begnügen. Mick Schumacher wurde 18.
"Sechseinhalb Zehntel?" Hamilton konnte es kaum glauben, als ihm sein Renningenieur Peter Bonnington am Boxenfunk den Rückstand auf die Bestzeit durchgab. Das zeigt, wie groß die Herausforderung für Mercedes an diesem Wochenende ist. Dabei war auch Verstappen nicht zufrieden: "So merkwürdig. Ich hatte absolut null Grip."
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Hamilton war um ein paar Tausendstelsekunden schneller als sein Teamkollege Valtteri Bottas, aber um fast eine halbe Sekunde langsamer als Verstappen. Der hatte seinerseits 0,193 Sekunden Rückstand auf Perez.
Normalerweise ist das dritte Freie Training für Fahrer und Teams eine besonders wichtige letzte Chance, sich auf das Qualifying einzuschießen. Am Samstagmorgen in Mexiko war der Nutzen der 60 Minuten jedoch sehr begrenzt. Denn eine lokale Rahmenserie hatte bei Kurve 6 jede Menge Öl verteilt. Trotz Bindemittel war die Strecke damit extrem rutschig.

McLaren stark verbessert

Es dauerte, bis der Grip ein vernünftiges Niveau erreichte. Als das der Fall war, nutzte McLaren die Zeit, für den Nachmittag Windschattenfahren zu trainieren. Lando Norris steht wegen eines Motorwechsels in der Startaufstellung ohnehin ganz hinten. Also wird seine Mission im Qualifying sein, den Teamkollegen zu ziehen.
Insgesamt wirkte McLaren, schärfster Gegner von Ferrari im "Best-of-the-Rest"-Kampf, im Vergleich zum Freitag deutlich verbessert: "Wir waren gestern nicht happy mit dem Auto, hatten Probleme mit der Balance. Jetzt sind die Fahrer zufriedener", sagt Teamchef Andreas Seidl im Interview mit 'ServusTV'. "Wir hoffen, dass wir im Qualifying dann konkurrenzfähig sind."
Norris ist nicht der einzige Fahrer, der vorbelastet ins Qualifying geht. Neu dazugekommen ist Esteban Ocon (Alpine), der die komplette Powerunit getauscht hat und damit ans Ende des Feldes muss. Genau wie Lance Stroll (Aston Martin) und Yuki Tsunoda (AlphaTauri), von denen das schon bekannt war. Und George Russell (Williams) kassiert wegen Getriebewechsel eine Plus-Fünf-Strafe.
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