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Ferrari ist zurück: Leclerc holt Pole, Vettel im Pech

Ferrari ist zurück: Leclerc holt Pole, Vettel im Pech

29/06/2019 um 22:15Aktualisiert 30/06/2019 um 10:12

Charles Leclerc hat sich im Formel-1-Qualifying zum Großen Preis von Österreich in Spielberg die zweite Pole Position seiner Karriere gesichert. Der Ferrari-Pilot setzte sich vor Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull) durch, während Ferraris Sebastian Vettel aufgrund von technischen Problemen nur als Neunter startet. Hamilton wurde nachträglich um drei Plätze nach hinten gestuft.

Charles Leclerc hat sich im Qualifying zum Grand Prix von Österreich in Spielberg die Pole-Position gesichert. Der Ferrari-Pilot lieferte in Q3 eine letztendlich souveräne Vorstellung ab und verwies Lewis Hamilton (Mercedes), Max Verstappen (Red Bull) und Valtteri Bottas (Mercedes) auf die Plätze. Abstand zwischen Leclerc und Hamilton: 0,259 Sekunden.

Doch bei Ferrari kam trotzdem kein Jubel auf. Denn während Leclerc auf Pole fuhr, konnte Teamkollege Sebastian Vettel an Q3 nicht mehr teilnehmen. Die Mechaniker versuchten zwar bis zur letzten Minute, ein Problem zu beheben. Doch ein paar Minuten vor Schluss gab Vettel die Hoffnung auf eine rechtzeitige Reparatur auf und stieg aus. Das bedeutet P9 in der provisorischen Startaufstellung.

Hamilton kassiert Strafversetzung

Interessant auch: Die beiden Ferraris werden am Sonntag mit Soft-Pirellis ins Rennen starten. Die beiden Mercedes-Piloten und Verstappen hingegen dürfen auf Medium losfahren. Ob das eine bewusste Ferrari-Entscheidung war oder die Gegner nun im Vorteil ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

Bereits in Q1 sind neben den beiden Williams auch die beiden Racing Points ausgeschieden. Und Daniil Kwjat. Der Toro-Rosso-Pilot hatte Riesenglück, als er auf seiner schnellen Runde auf langsam bummelnde Gegner auflief und mit einer Blitzreaktion ausweichen musste.

Hülkenberg scheitert schon im Q2

"Was zur Hölle war das bitte?", schimpfte er zurecht. Der Russe konnte sich nicht verbessern und belegte den 18. Platz. "Er hatte zwei beste Sektorzeiten. Ganz klar, dass sich der ärgert", analysiert 'ORF'-Experte Alexander Wurz.

Zur brenzligen Situation sagt Wurz: "Russell hätte sich mehr rechts bewegen sollen. Aber beim letzten Fahrermeeting wurde besprochen, dass es in solchen Stau-Situationen keine Strafen gibt. Denn wen willst du bestrafen? Eigentlich müsste es ja der Erste sein."

In Q2 schied dann unter anderem Nico Hülkenberg (Renault) als Zwölfter aus aus. Der Deutsche wandert in der Startaufstellung aufgrund eines Motorwechsels noch weiter nach hinten. Ebenfalls mit Grid-Strafen belastet sind Kevin Magnussen (5./Haas), Alexander Albon (13./Toro Rosso) und Carlos Sainz (15./McLaren).

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