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Nach Strafenwahnsinn in Sotschi: Formel-1-Sportchef fordert rasche Reformen

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Formel 1: Großer Preis von Russland

Fotocredit: Getty Images

VonMotorsport-Total.com
03/10/2018 Am 17:16 | Update 03/10/2018 Am 17:17

Der Formel-1-Sportchef Ross Brawn geht mit den Teams hart ins Gericht: Kuriose Q2-Aktionen von Red Bull, Renault und Lewis Hamilton wären "nicht gut für die Show" gewesen. Brawn will die Regeln anpassen und Verantwortungsbewusstsein der Teams schaffen. Wichtig sei es ihm vor allem, dass die Regeln für die Fans verständlich sind und ihnen eine bestmögliche Show geboten wird.

Nach den zahlreichen Qualifying-Kontroversen beim Russland-Grand-Prix fordert Formel-1-Sportchef Ross Brawn Konsequenzen für das Sportliche Reglement, aber auch mehr Verantwortungsbewusstsein der Teams. Besonders gegen den Strich ging ihm, dass die Red-Bull-Mannschaft per se plante, nur in Q1 zu fahren, um nach Antriebsstrafen Reifen zu sparen und das Material zu schonen.

Brawn sieht nicht nur die FIA und Liberty Media in der Pflicht, Abhilfe zu schaffen:

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Alle Beteiligten müssen gemeinsam eine Lösung finden, um den Strafen Herr zu werden.

Brawn trifft die Aussage vor dem Hintergrund, dass in Sotschi fünf von 20 Autos rückversetzt wurden und es eine gesonderte Pressemitteilung Charlie Whitings brauchte, um zu erklären, wie sich die Startaufstellung zusammensetzt.

Formel 1: Großer Preis von Russland in Sotschi

Fotocredit: Getty Images

Die Show soll nicht leiden

Sein Ziel ist eine Anpassung der Regeln dahingehend, "dass nicht die Fahrer am Ende die Gelackmeierten sind und die Show darunter leidet."

Wie genau neue Vorschriften aussehen könnte, verschweigt Brawn allerdings - wohl wissend um die Zwickmühle, dass die Begrenzung der Antriebskontingente dem Ziel geschuldet ist, die Kosten in der Formel 1 einigermaßen niedrig zu halten.

Brawn poltert mit Blick auf Red Bull:

Da ist es besser, es wie Renault auf Startreihe sechs und die freie Reifenwahl anzulegen.

Klar ist, dass das Aussitzen von Q2 nicht im Interesse der Allgemeinheit gewesen sein kann - genauso wenig wie Lewis Hamiltons Aktion, sich mit Ultrasoft für Q3 zu qualifizieren, um dann mit Hypersoft bis zur Schlusskurve zu üben, aber keine Zeit zu setzen. "Es ist nicht gut für die Show, wenn einer paar Meter vor der Ziellinie absichtlich bremst", so Brawn.

Zudem betont er:

Diejenigen von uns, die glauben, dass das größte Kapital der Formel 1 die Fans wären, sollten sich die Regeln ansehen und sicherstellen, dass sie verständlich sind und für die bestmögliche Show sorgen.

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