Normalerweise stellt das für die Fahrer keine Gefahr da, doch beim Aussteigen besteht die Gefahr eines Stromschlags, wenn der Fahrer Auto und Boden gleichzeitig berührt. Deswegen sprang Vettel nach seinem Aus auch aus dem Auto, anstatt normal auszusteigen.
Bis zur Boxengasse wäre es nicht mehr weit gewesen, doch Vettel sollte seinen Boliden so schnell wie möglich abstellen. Dadurch kam er in der Auslaufzone zum Stehen und löste das virtuelle Safety-Car aus, das Ferrari das Rennen versaute. "Es ist schade", sagt Binotto.
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Aber es war das Sicherste, was wir für Seb hätten tun können. Sicherheit geht vor.
"Wir wussten nicht genau, wie der Zustand des Autos ist", so der Teamchef weiter.
Vettel selbst konnte trotz des Aus noch lachen, denn als er nach möglichen Konsequenzen des Defekts gefragt wird, ahmt er Elektroschock-Geräusche nach - sehr zur Belustigung der anwesenden Journalisten.

Weitere Konsequenzen möglich

Zum Lachen dürfte Ferrari aufgrund der Konsequenzen aber nicht gewesen sein. Und theoretisch zieht ein Defekt am Motor häufig noch weitere Konsequenzen nach sich, weil Teile vorzeitig gewechselt werden müssen und Strafen drohen
Diese Angst kann Binotto vor dem Rennen in Japan aber nehmen: "Vermutlich ist das Steuergerät für die Leistungselektronik kaputtgegangen, aber davon haben wir noch eine", so der Italiener. Eine Strafe sei daher "nicht geplant. Wir benutzen einfach das andere."
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