Sebastian Vettel hat sich nach seinem persönlichen Horror-Wochenende von Monza mit einem kleinen Erfolgserlebnis zurückgemeldet. Doch die Einheit bei Tageslicht ließ kaum Rückschlüsse auf die Kräfteverhältnisse im Qualifying und Rennen zu.
Diese Einheiten finden jeweils nach Einbruch der Dunkelheit unter Flutlicht und bei anderen Streckenbedingungen statt. Das zweite freie Training am Freitag (ab 14:30 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) dürfte in dieser Hinsicht deutlich mehr Erkenntnisse liefern.
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Leclerc kämpft mit Getriebeproblemen

Auch setzten die Teams auf teils gegensätzliche Strategien. Anders als Ferrari, das eine neue Nase an beiden Boliden testete, drehten etwa die beiden Mercedes-Piloten nur wenige Runden mit der weichsten und damit schnellsten Reifenmischung. Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton belegte dennoch Rang drei (0,666 Sekunden). Sein Teamkollege Valtteri Bottas wurde Vierter (+1,007), allerdings war für den Finnen das Training nach einem Unfall vorzeitig beendet.
Unfreiwillige Kurzarbeit verrichtete auch Vettels Ferrari-Kollege Charles Leclerc. Der Sieger der letzten beiden Rennen wurde nur 19. (+3,359), er musste seinen Boliden aufgrund von Getriebeproblemen vorzeitig abstellen.
Nico Hülkenberg, dessen Vertrag bei Renault zum Jahresende ausläuft und nicht verlängert wird, betrieb als Sechster (+1,553) Eigenwerbung für eines der letzten freien Cockpits in der Formel 1.
(SID)
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